Kurzmeldungen

Mi 11. Februar 2026 | 09:10

Bild: Energiehof Weitenau

Biogas zu Biomethan aufbereiten: Forschende erproben vielversprechendes neues Verfahren

Die Universität Stuttgart hat ein neues Verfahren zur Aufbereitung von Rohbiogas zu Methan entwickelt und zusammen mit dem Bioenergiehof Weitenau bis Ende 2025 praktisch erprobt. Der robuste und technisch einfach umsetzbare Ansatz eignet sich potenziell auch für kleine Biogasanlagen. Das sogenannte Triple A-Verfahren stellt eine abgewandelte chemische Gaswäsche dar, bei der Aminosäuresalze als Lösungsmittel zum Einsatz kommen, um CO2 aus dem Rohbiogas zu entfernen. Mit dem Ansatz verbinden sich mehrere Vorteile: Aminosäuresalze sind praktisch nicht flüchtig, damit entfällt das bei der Aminwäsche bestehende Restrisiko der Emission von gesundheits- und umweltschädlichen Aminen und Nitrosaminen. Es gibt weitere Vorteile in punkto Arbeitssicherheit und Genehmigungsfähigkeit. Angeschlossen an die Biogasanlage auf dem Bioenergiehof Weitenau erreichte das Verfahren eine maximale CO2-Abscheideleistung von 92,3 %. Das produzierte Methan wies damit bereits eine hohe Reinheit von 93,8 Vol.-% auf. Den ganzen Beitrag lesen Sie bei Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe nach.