Fr 19. Juni 2026 | 09:14

VERBIO und Transgourmet eröffnen neue BioCNG-Tankstelle in Riedstadt
Der Lebensmittelgroßhändler Transgourmet setzt massiv auf BioCNG. Bereits die Hälfte der LKW-Flotte an der Firmenzentrale in Riedstadt/Hessen wird mit dem regenerativen Kraftstoff betrieben, auch die übrigen LKW sollen schrittweise durch CNG-LKW ersetzt werden. Da war es nur konsequent, auch in die zugehörige Infrastruktur zu investieren. Zusammen mit Kooperationspartner Verbio, Europas führendem Produzenten von Biokraftstoffen, wurde nun die neue leistungsstarke BioCNG-Tankstelle in Riedstadt eröffnet. Sie ist zudem für die öffentliche Nutzung ausgelegt, so dass neben den aktuell 40 BioCNG-LKW von Transgourmet auch andere Nutzer von CNG-Fahrzeugen dort den Kraftstoff aus Biomethan tanken können.
Mit BioCNG zu ehrgeizigen CO₂-Zielen
Transgourmet verfolgt das Ziel, bis 2050 klimaneutral zu werden und rüstet an verschiedenen Standorten in Deutschland entsprechend auf. Das neue Projekt ist Teil der internen Nachhaltigkeitsstrategie "Klimaplan2050", mit der Transgourmet ambitionierte Ziele entlang der gesamten Wertschöpfungskette verfolgt: schrittweise sinkende Emissionen, Einsatz alternativer Antriebstechnologien, klimafreundlichere Lieferketten.
"Mit den jetzt umgesetzten Maßnahmen werden die CO₂-Emissionen in der Belieferung am Standort Riedstadt um die Hälfte reduziert.“, so Christoph Nörtershäuser, Leiter Logistik, Bau & Technik und Mitglied der erweiterten Geschäftsführung bei Transgourmet.
Gäste aus Politik, Wirtschaft und von Partnerunternehmen konnten sich bei der Einweihung von der Kapazität und dem Klimapotenzial der Anlage überzeugen. Das von Verbio gelieferte Biomethan stamme aus landwirtschaftlichen Abfällen wie etwa Stroh, erläuterte dazu Peter Küppers, Geschäftsführer Vertrieb bei Verbio. Die Kompressorenleistung, um das Biomethan vor Ort zu BioCNG zu verdichten, reiche locker auch für 80 LKW. Mit einem Jahresverbrauch von 1.500 Tonnen BioCNG/Biomethan? spare Transgourmet gegenüber Dieselkraftstoff 4.500 Tonnen CO₂-Emissionen jährlich ein, noch dazu zu deutlich günstigeren Kraftstoffkosten.
Gute Aussichten also für das Unternehmen – und weitere BioCNG-Nutzer.

