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News 2016

Dienstag 25.Oktober 2016 | 10:00

Vorstellung des Audi A4 g-tron beim LIK Bayern

Ende Oktober fand bei der Bayernwerk AG in Regensburg eine Sitzung des Landesinitiativkreises ErdgasMobilität Bayern (LIK Bayern) statt. Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Live-Vorstellung des neuen Audi A 4 g-tron. Herr Elias Hammer (Projektmanagement Erneuerbare Kraftstoffe, Audi AG) präsentierte das nagelneue CNG-Flaggschiff des Konzerns und rundete die vielbestaunte Premiere mit einem Vortrag über das umweltschonende Fahrzeug und die Kraftstoffstrategie ab.

Mittwoch 14.September 2016 | 21:50

Stellungnahme DVGW und BDEW

Gemeinsame Stellungnahme von DVGW und BDEW zum Unfall mit einem CNG-Fahrzeug in Duderstadt am 9. September 2016

Am 9. September 2016 kam es bei der Betankung eines Erdgasfahrzeugs an einer Tankstelle in Duderstadt (Kreis Göttingen) zu einem Unfall, bei dem eine der im Fahrzeug integrierten Erdgasspeicherflaschen infolge des Druckanstiegs geborsten ist. Hierbei wurde der Fahrzeughalter verletzt. Zahlreiche Tankstellenketten haben heute ihren Stationen und Pächtern empfohlen, vorübergehend kein Erdgas mehr zu verkaufen.

Aus sicherheitstechnischen Gründen sind die Speicherflaschen für die vorgeschriebenen Betankungsdrücke mit einem zusätzlichen Sicherheitsfaktor ausgelegt. Aufgrund des unter Umständen technisch nicht einwandfreien Zustands der eingebauten Speicherflaschen läuft beim Unfallfahrzeug (VW Touran) sowie bei zwei weiteren Modellen (Caddy und Passat) zurzeit eine groß angelegte Rückrufaktion des Fahrzeugherstellers Volkswagen.
Bei Erdgas ist zwischen Störungen an Erdgasfahrzeugen und denen an der Tankstelle zu unterscheiden. Bei Anfragen rund um Erdgasfahrzeuge kann auch auf die aktuelle Stellungnahme der Brancheninitiative Zukunft Erdgas (https://www.zukunft-erdgas.info/news/artikel/stellungnahme) sowie an die Konzernkommunikation von Volkswagen verwiesen werden.

Erdgastankstellen: Strenge Vorschriften, hohe Sicherheit

Grundsätzlich gilt: Erdgastankstellen sind überwachungsbedürftige Anlagen, die aufgrund der vorgegebenen hohen technischen und operativen Anforderungen eigensicher sind – also selbst im Fehlerfall kein unsicherer Zustand auftritt - und in unbemanntem Betrieb sicher betrieben werden können. Im Gefahrenfall wird die Anlage automatisch in einen definierten sicheren Zustand gefahren.

DVGW und BDEW sind keine Vorfälle an Erdgastankstellen bekannt, die aus technischen Fehlern der Erdgastankstelleninfrastruktur herrühren.

Insbesondere bei Erdgastankstellen sind strenge Vorschriften einzuhalten, die höchste Sicherheit garantieren. Hier sind neben dem DVGW-Regelwerk die Betriebssicherheitsverordnung mit den einschlägigen Technischen Regeln für Betriebssicherheit (TRBS), das Energiewirtschaftsgesetz (für Erdgastankstellen auf Werksgelände eines Energieversorgungsunternehmens), das Produktsicherheitsgesetz (ProdSG), die Druckgeräterichtlinie sowie die Gashochdruckleitungsverordnung zu nennen. Nicht nur die Errichtung und Inbetriebnahme der Erdgastankstelle, sondern auch der Betrieb und die Instandhaltung müssen diesen hohen Anforderungen genügen. Darüber hinaus werden die Erdgastankstellen von anerkannten Prüforganisationen (z.B. TÜV, Dekra) regelmäßig wiederkehrend geprüft.

Was kann der CNG-Zapfsäulenbetreiber tun?
Nach derzeitigem Kenntnisstand gibt es keinen Schadenszusammenhang zwischen der Erdgastankstelleninfrastruktur und dem Unfall in Duderstadt am 9. September 2016. Die Erdgastankstellen sind sicher und können weiterhin für die Betankung von Erdgasfahrzeugen genutzt werden. Einzig für Erdgasfahrzeuge, für die vom Fahrzeughersteller herausgegebene Rückrufaktionen vorliegen, sollten zur Sicherheit temporär vom Betankungsprozess ausgeschlossen werden, bis das Fahrzeug wieder auf den Stand der Technik gebracht wurde. („Selektive Betankung“).

Was kann der Fahrzeugbetreiber tun?
Der Kunde sollte sich beim Betankungsvorgang an der Zapfsäule an die dort sowie im Fahrzeughandbuch angegebenen Verhaltens- und Verfahrensanweisungen halten. Sofern dessen Fahrzeug von einer Rückrufaktion betroffen sein sollte, muss dieser unmittelbar nachgekommen und den darin angegebenen Verhaltensanweisungen gefolgt werden. Sobald das Fahrzeug wieder durch den Fahrzeughersteller freigegeben worden ist, kann wieder Erdgas getankt werden. Alle anderen Erdgasfahrzeuge können weiterhin wie gewohnt betankt und genutzt werden.


Ansprechpartner DVGW:
Daniel Wosnitzka
Pressesprecher
Tel. 030 79473 664
E-Mail: wosnitzka@dvgw.de

Ansprechpartner BDEW:
Eric Ahlers
Abteilungsleiter Kaufmännisches Assetmanagement, Marktkommunikation und Mobilität
Tel. 030 300 199-1650
E-Mail: eric.ahlers@bdew.de

Freitag 04.März 2016 | 10:41

Drei neue Erdgas-Autos zur Versorgung für Palliativversorgung

Die Augsburger Palliativversorgung ist jetzt besonders umweltfreundlich unterwegs. Für ihre Fahrten zu den Patienten hat die gemeinnützige Gesellschaft drei Erdgasfahrzeuge angeschafft. Unterstützt wird sie von den Stadtwerken Augsburg (swa) mit Tankgutscheinen im Gesamtwert von 1.500 Euro. Der leitende Arzt Dr. Eckhard Eichner freut sich: „Das tut uns richtig gut, weil in der Palliativversorgung schwerstkranker Menschen leider nicht alles von den Krankenkassen getragen wird.“

Die Augsburger Palliativversorgung (APV) betreut schwerst- und sterbenskranke Menschen in Stadt und Landkreis Augsburg. SAPV – Spezialisierte ambulante Palliativversorgung – heißt diese Leistung der Krankenkassen. Sie wird verordnet, wenn es besonders aufwendig und kompliziert wird, der Patient aber zuhause bleiben möchte. Die Ärzte und Pflegekräfte sind rund um die Uhr erreichbar, ein kleiner zuverlässiger Fuhrpark ist unverzichtbar.

Im Rahmen der Erweiterung des Teams wurden jetzt drei Kleinwagen neu angeschafft: „Als regionaler Palliativversorger tragen wir nicht nur Sorge für unsere Patienten, sondern begreifen unsere Verantwortung umfassender“, erklärt Dr. Eichner. Erdgas/CNG gilt als der sauberste und nachhaltigste Kraftstoff. „Für uns ist es nur konsequent, mit Blick auf die Umwelt – also die Welt direkt um uns herum – die drei neuen Autos als Gasfahrzeuge anzuschaffen.“ Durch den Einsatz von Bio-Erdgas an den Tankstellen der Stadtwerke sind die drei Autos fast CO2-neutral unterwegs. Dadurch werden rund 2,8 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart. Für die Mitarbeiterinnen ändert sich nichts – außer dass sie an einer anderen Tankstelle tanken.

Die swa belohnen die Umstellung auf Erdgas. Benedikt Schneider, zuständig für Erdgaskraftstoff und Elektromobilität bei den Stadtwerken, erklärt: „Wer an unseren fünf regionalen Zapfsäulen für 500 Euro getankt hat, bekommt als Dankeschön pro Auto einmalig einen Tankgutschein von 500 Euro.“ Für die APV macht das 1.500 Euro aus: „Dieses Geld tut uns wirklich gut“, freut sich Dr. Eichner. „Denn auch wenn unsere Leistung prinzipiell von den Krankenkassen bezahlt wird, gibt es leider Lücken und einen hohen Kostendruck.“

Hintergrund zur Augsburger Palliativversorgung, APV
Die Augsburger Palliativversorgung gemeinnützige GmbH (APV) wurde 2010 alleine dafür gegründet, die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV) in Stadt und Landkreis

Quelle: SWA Augsburg

Freitag 22.Januar 2016 | 10:36

CNG-Betreiber Workshop 2016

Die CNG-Mobilität führt in Deutschland seit Jahren ein Schattendasein im öffentlichen und privaten Individualverkehr. Die Anzahl an CNG-betriebenen Fahrzeugen und CNG-Tankstellen steigt nur in geringem Umfang an. Im Gegensatz dazu bietet der Automobilhandel aktuell eine nie da gewesene Produktpalette an CNG-Serienfahrzeugen an.

Der Landesinitiativkreis Bayern erdgas mobil unterstützt Sie hierbei gerne und bietet speziell allen CNG-Tankstellen-Betreibern und Interessenten einen informativen Workshop an. Zahlreiche Referenten aus der CNG-Branche informieren Sie hierbei praxisnah unter welchen Voraussetzungen eine CNG-Tankstelle noch wirtschaftlicher betrieben werden kann, wo ggf. Einsparmöglichkeiten erzielt werden können und welche Aspekte Sie dabei beachten sollten. Verstehen Sie besser wie Ihre CNG-Kunden ticken und welchen Service sie Ihnen bieten sollten. Zum Abschluss der Veranstaltung laden wir Sie zu einer Besichtigung des Busbetriebshofs, der CNG-Tankstelle und der CNG-Werkstatt der Stadtwerke Augsburg ein. Als Shuttle steht ein natürlich CNG-betriebener Bus zur Verfügung. Nutzen Sie natürlich auch das persönliche Gespräch und profitieren Sie vom Erfahrungsaustausch mit Ihren Kollegen.

Der Workshop richtet sich an CNG-Tankstellen-Betreiber, Busbetreiber, etc., keine Privatpersonen.

CNG-Betreiber Workshop 2016

am Donnerstag, 10. März 2016, 10 Uhr
bei den Stadtwerken Augsburg
Vortragssaal/2.OG
Hoher Weg 1
86152 Augsburg

Bei Interesse erbitten wir Ihre Anfrage über das Kontaktformular oder Ihre Anmeldung über das anhängende Programmpdf.

Montag 18.Januar 2016 | 12:17

Förderung für Straubinger Gewerbetreibende und Unternehmer mit 500 € pro CNG-Fahrzeug

Förderung für Straubinger Gewerbetreibende und Unternehmer mit 500 € pro CNG-Fahrzeug

Nach dem Motto „Probieren geht über Studieren“ soll den Firmen in Straubing, der Region der Nachwachsenden Rohstoffe, die Möglichkeit gegeben werden, ein CNG-Fahrzeug, einen VW Up, in der Praxis zu testen. Nur die Kraftstoffkosten müssen in der Testzeit selber getragen werden. Ab dem 13. Januar wird das Fahrzeug bei der BioCampus Straubing GmbH eingesetzt und steht danach weiteren Interessenten zur Verfügung. Durch diese Beteiligung möchte die BioCampus Straubing GmbH das Projekt, die involvierten Partner sowie die Verwendung verschiedener Formen biogener Kraftstoffe unterstützen und das Bewusstsein für alternative, regenerative Kraftstoffe erhöhen. „Eine tolle Gelegenheit, CNG im Fahrbetrieb zu testen“, so Stefan Niedermeier, Stellv. ZVI-Geschäftsleiter, zum neuen Test-Flitzer, der ab heute den KollegInnen zum Probefahren zur Verfügung
steht.

Mitmachen lohnt sich
Der VW Up ist für den Betrieb mit CNG und Biomethan ausgelegt. Im Vergleich zu Benzin und Diesel-Fahrzeugen ergeben sich verschiedene Vorteile, denn unter anderem sind die Kraftstoffkosten mit etwa 4 €/100 km sehr gering. Auch eine Reichweite von 300 km mit einer Tankfüllung ist praktikabel. Außerdem ermöglicht der erneuerbare Kraftstoff Biomethan einen nahezu CO-freien Betrieb.

Das ganze Projekt ermöglicht die Firma GAZU, welche in Deutschland eine Vielzahl von CNG-Tankstellen betreibt, in Kooperation mit C.A.R.M.E.N. e. V. und dem Technologie und Förderzentrum Straubing (TFZ). Die Firma GAZU mit Hauptsitz in Frankfurt ist ein bedeutender Betreiber von CNG-Tankstellen. Seit dem Sommer 2013 gibt es auch eine Tankmöglichkeit in Straubing, an einem verkehrsstrategisch optimalen Punkt, bei der Aral-Tankstelle an der B 20.

Auch Straubinger Unternehmen können profitieren
Um für die heimischen Unternehmen noch einen zusätzlichen Anreiz zu schaffen, fördert die GAZU den Kauf eines CNG-Fahrzeugs für Straubinger Gewerbetreibende oder Unternehmer mit 500 € pro Fahrzeug. Alle Details zu dieser Förderung oder zur Buchung eines Testmonats mit dem VW Up erhalten Sie bei folgendem Ansprechpartner in Straubing:

Hubert Maierhofer bei C.A.R.M.E.N. e.V., Schulgasse 18, 94315 Straubing, Tel. 09421/960-342

Quelle: Carmen e. V., Straubing

Montag 11.Januar 2016 | 15:59

Sonderausstellung in der City Galerie Augsburg

90 Prozent weniger CO2 und Treibhausgase, kaum Feinstaub und deutlich weniger Stickoxyde – mit Erdgas (CNG) fahren, heißt das Klima schonen. Denn mit Erdgas lässt sich nicht nur heizen, sondern auch fahren und das im Vergleich zu Benzin und Diesel preiswert und mit dem Bio-Erdgas an den Stadtwerke-Zapfsäulen besonders umweltschonend.

Sonderausstellung in der City Galerie
Mit Erdgas umweltschonend fahren

90 Prozent weniger CO2 und Treibhausgase, kaum Feinstaub und deutlich weniger Stickoxyde – mit Erdgas (CNG) fahren, heißt das Klima schonen. Denn mit Erdgas lässt sich nicht nur heizen, sondern auch fahren und das im Vergleich zu Benzin und Diesel preiswert und mit dem Bio-Erdgas an den Stadtwerke-Zapfsäulen besonders umweltschonend.

Über das Fahren mit Erdgas und Bio-Erdgas informieren unabhängige Berater vom 18. bis 23. Januar in einer Sonderausstellung in der City Galerie Augsburg. Dabei werden auch sieben aktuelle Erdgas-Modelle wie der neuen VW Caddy TGI oder der Seat Leon vorgestellt.

Bei den Stadtwerken Augsburg hat man Erfahrung mit Erdgas als Kraftstoff: Alle Omnibusse fahren im Regelbetrieb mit CNG, und auch der Fuhrpark des Unternehmens ist seit langem umweltschonend unterwegs.

Gegenüber den herkömmlichen Kraftstoffen hat Erdgas (CNG) deutliche Vorteile: Das Thema Feinstaub spielt bei CNG kaum eine Rolle und auch andere Schadstoffe wie Stickoxide sind deutlich reduziert. Mit dem Bio-Erdgas, das die Stadtwerke an ihren Zapfsäulen anbieten, werden CO2 und Treibhausgase gegenüber Benzin sogar um bis zu 90 Prozent reduziert. Wichtig dabei ist: Das Bio-Erdgas wird ausschließlich aus landwirtschaftlichen Rest- und Abfallstoffen hergestellt.

Reichweite bis 800 Kilometer

Die Autos selbst unterscheiden sich weder in der Optik noch in der Fahrweise von den Benzinern. Und auch die Reichweite von bis zu 800 Kilometern steht den Konkurrenten in nichts nach - für den Notfall ist auch noch ein Benzintank mit an Bord. Und auch das Tankstellennetz ist flächendeckend – im Raum Augsburg sind es von den Stadtwerken und ihren Partner fünf Tankstationen, deutschlandweit über 920. Auch europaweit ist das Tankstellennetz flächendeckend, einer Urlaubsreise mit CNG steht also nichts im Wege

Förderaktion „City-Galerie 2016“

Wer sich ab 18. Januar bis 29. Februar 2016 im Gebiet der swa für ein neues Erdgasauto entscheidet, bekommt von den Stadtwerken einen Tankgutschein im Wert von 200 Euro.
Weitere Informationen zu Erdgas als Kraftstoff bei den Stadtwerken Augsburg, telefonisch (0821 / 6500-8161) oder im Internet (www.sw-augsburg.de).

Quelle: Stadtwerke Augsburg