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Aktuelles

IAA 2017 – Zukunft erleben mit CNG

Es ist wieder IAA-Zeit in Frankfurt. Die große Automesse öffnet vom 14. - 24. September ihre Pforten, die Publikumstage beginnen ab dem 16. 09. 2017

Angesichts anhaltender Diskussionen um viel zu hohe Schadstoffwerte könnte man meinen, das wäre eine gute Gelegenheit, die umweltschonenderen Varianten der Konzerne ins Rampenlicht zu rücken, um Zukunftsfähigkeit zu beweisen und die Glaubwürdigkeit wieder zu erhöhen. Doch nicht jeder nutzt die Chance.

Genug zu sehen gibt es natürlich trotzdem auf der 67. Internationalen Automobilausstellung. Das große Messethema lautet viel versprechend "Zukunft erleben" und auf den Pressekonferenzen und Messeständen wird das diesjährige Motto auch eifrig bemüht.

Selbst die Bundeskanzlerin, Frau Dr. Angela Merkel, ließ sich am Audi-Stand von VW-Konzernvorstand Matthias Müller und Audi-Chef Rupert Stadler den innovativen CNG-Antrieb am neuen Audi A5 g-tron erläutern.

Zukunft, die heute schon fährt
Schließlich gibt es ja noch die umweltschonende Alternative mit CNG-Antrieb. Compressed Natural Gas aus Biomethan, synthetischem Methan und Erdgas ist bereits heute flächendeckend verfügbar, ein Kraftstoff mit besten inneren und äußeren Werten, jeder Menge regenerativem Potenzial und einem bestehenden vielseitigen Fahrzeugangebot, das gerade wieder kräftig wächst.

Als bereits entwickelte marktfähige Technik mit zahlreichen Serienfahrzeugen verschiedener Hersteller ist es eine sofort einsetzbare Alternative, die noch dazu auf die bekannten und weiter bestehenden Nachteile der E-Mobilität verzichtet: kurze Reichweiten, lange Ladezeiten, hohe Einstiegspreise, wenige Modelle etc.

Zeigen, wo es langgeht
Von den CNG-Fahrzeugherstellern im PKW-Bereich präsentieren auf der IAA 2017 fünf eine Modellauswahl und unterstreichen so ihr Engagement für den umweltschonenden Antrieb. In alphabetischer Reihenfolge: Audi, Opel, Seat, Skoda und VW.

Vier der Marken zeigen ihre brandaktuellen "Newcomer": Opel feiert mit dem CNG-Modell Astra SportsTourer CNG eine Weltpremiere (zusätzlich bestellbar auch als Astra Limousine), die frischen Wind in den Volumenmarkt der Kompakten bringen werden. Opel setzt auf Vernetzung, "OnStar" genannt, und bietet viele praktische Helfer zum Fahren, Bremsen, Leuchten etc. Nur das Schalten müssen CNG-Fahrer bei den Astra-Modellen weiterhin selbst übernehmen.


Die Highlights der ausgestellten CNG-Modelle
Audi stellt mit A4 Avant g-tron und A5 Sportback g-tron die neuesten Leistungsträger auch für Vielfahrer in den oberen Segmenten auf die Bühne. Zusätzlich ausgestellt die Darstellung der Power-to-Gas-Technologie. Weit über den Audi-Messestand hinaus leuchtet der grüne Schriftzug "g-tron", die Fahrzeugbezeichnung der CNG-Technologie bei Audi. Hier befindet sich CNG unübersehbar in der 1.Reihe.


Beim Volkswagenkonzern feiert , klein, aber oho!, der VW Polo TGI in Knall-Orange seine öffentliche Premiere.


Spanisches Feuer und starker Auftritt für CNG: Seat präsentiert den neuen Ibiza TGI als echtes Auto sowie als gleichfarbiges Schnittmodell. Firmenchef Luca di Meo unterstrich in seiner Rede die wachsende Bedeutung der CNG-Technik.


Am Skoda-Stand wird der Verkaufsschlager, ein Skoda Octavia G-Tec, auffällig in Szene gesetzt – begleitet von motivierten Messehostessen, die mit Begeisterung darauf warten, den Messebesuchern diese innovative Mobilitätsform zu erläutern.


Frischer Wind im CNG-Markt
Wie gibgas vor Ort in zahlreichen Gesprächen feststellen konnte, wächst die Bereitschaft, sich wieder stärker für den CNG-Antrieb zu engagieren, – nicht zuletzt durch die Verlängerung der Steuerermäßigung bis 2026. Auch die Chance, mit regenerativem Kraftstoff CNG ohne großen Aufwand Verbrennungsmotoren praktisch klimaneutral und zu 100 % erneuerbar betreiben zu können, gibt der Branche neue Impulse. Es tut sich was und diesen Schwung gilt es nun zu nutzen, zu fördern und zu lenken.

In diesem Sinne öffnet die IAA 2017 durchaus neue Perspektiven: Zukunft erleben – mit CNG schon heute.



Author: gibgas_exklusiv_bmw

VCD zum Autokauf: Mit CNG-Fahrzeugen auf Nr. Sicher!

Der umweltorientierte Verkehrsclub Deutschland (VCD) hat jüngst Empfehlungen für den Neukauf von Automobilen gegeben. Vor dem Hintergrund der Dieselaffäre spricht sich der Verband für die Anschaffung von Erdgas-/CNG-Fahrzeugen aus, um auch künftig auf der sicheren Seite zu sein.

"Umweltverträglich in die Zukunft fahren"
Diesen Wunsch vieler Autofahrer greift der VCD direkt auf und zeigt sichere Alternativen, um künftige Probleme zu vermeiden. Denn auch viele aktuell von den Herstellern angebotenen Modelle mit Benzin und Diesel bieten im Realbetrieb immer noch keine Lösung.

Die klare Empfehlung, die im Detail natürlich mit dem persönlichen Einsatz- oder Nutzungsprofil abgeglichen werden sollten, lautet: "Wer sich ein sparsames Auto kaufen und damit auch in den nächsten Jahren sicher in die Innenstädte fahren will, sollte nach Benzin-Hybrid- und Erdgasfahrzeugen sowie kleinen, effizienten Benzinern Ausschau halten. Von Dieselfahrzeugen sowie Benzinern mit Direkteinspritzung ohne Partikelfilter rät der ökologische Verkehrsclub VCD in seiner VCD Auto-Umweltliste 2017/2018 dringend ab."
Wer künftig auf der sicheren Seite sein will, sollte also "nur ein umwelttechnisch einwandfreies Auto zu kaufen" so Gerd Lottsiepen, verkehrspolitischer Sprecher des VCD. Dessen aktuelle "Umweltliste" enthält auch fünf CNG-Fahrzeuge in verschiedenen Kategorien, zum Teil langjährige Klassensieger. Nichtsdestotrotz ist das Modellangebot beim CNG-Antrieb erheblich größer und die Vorteile für Umwelt, Verbrauch, Zukunftssicherheit und Kosten treffen letztlich für all diese Fahrzeuge zu.

Das CNG-Fahrzeug-Angebot wächst
Auch wenn leider nicht alle Hersteller CNG-Fahrzeuge im Portfolio haben, so wächst die Bandbreite gerade wieder. Neben etlichen Modellen aus dem VW-Konzern (inklusive der Tochtermarken Audi, Seat und Skoda) bieten u.a. Fiat, Opel und Mercedes weitere Fahrzeuge an. Gerade Opel bringt mit dem neuen Astra und Astra Sports Tourer als CNG-Version zwei attraktive Volumenmodelle in den Markt, Audi hatte mit den neuen g-tron-Modellen A4 Avant und A5 Sportback jüngst die obere Mittelklasse für den alternativen Antrieb eröffnet. Weitere Modelle bei verschiedenen Herstellern sind derzeit in Vorbereitung und werden dann sicher (nicht nur) künftige VCD-Listen bereichern. Einen Überblick gibt's in der Rubrik "CNG-Fahrzeuge"

Biomethan, das regenerative Element des CNG-Kraftstoffs, das diesen so nachhaltig, umweltschonend und zukunftssicher macht, sowie den errechneten CO2-Ausstoß dieser Fahrzeuge nochmals um bis zu 90 % senken kann, hat der Verkehrsclub bereits auf dem Schirm. Vielleicht beim nächsten Mal auch den Wandel in der Nomenklatur des Kraftstoffs: Denn der heißt längst nicht mehr Erdgas, sondern auch international CNG.



Author: gibgas_Frank Wolter

Der Blitz gibt Gas: Astra zurück in der CNG-Familie

Große Ereignisse werfen ihre Strahlen voraus: OPEL erweitert seine CNG-Flotte um das Volumenmodell Astra. Der beliebte Stückzahl- und Umsatzbringer - immerhin Europas Auto des Jahres 2016 - nimmt damit eine Tradition wieder auf, die schon in den Anfängen der CNG-Mobilität zahlreiche Käufer begeisterte. Der Neue wird auf der diesjährigen IAA (14. - 24. September) präsentiert.

Opel Astra CNG, das war schon vor gut einem Jahrzehnt ein Begriff in der automobilen Welt – und Opels Eintritt in die Welt der Erdgasfahrzeuge. In dieser sind die Rüsselsheimer seither eine feste Größe mit mehreren Modellen. Neben Zafira und Combo geht es nun mit der beliebten Astra-Reihe gleich doppelt zurück ins Kompaktsegment.

Astra Ecotec CNG – aus eins mach zwei
Der Fortschritt zeigt sich nicht nur im neuen Modell, sondern auch in der Vielfalt. Den neuen CNG-Astra gibt es nun als kompakten Fünftürer sowie als Astra Sports Tourer, den schnittigen Sportkombi. Damit steigt Opels umweltschonende Modellpalette mit CNG-Antrieb auf insgesamt sechs Fahrzeuge bzw. -ausführungen.
Bleiben wir beim „Newcomer“: CNG-typisch ist auch bei den Astra-Modellen die einmalige Kombination aus inneren und äußeren Werten: Absolut alltagstauglicher Antrieb und größtmögliche Umweltschonung. Für den Antrieb der bivalenten Kompakten sorgt ein 1,4-l-Motor mit 110 PS (81 kW) und 200 nM Drehmoment ab 2000 Umdrehungen/min. Er beschleunigt die Astra-Brüder mit serienmäßigem 6-Gang-Schaltgetriebe auf bis zu 200 km/h, was den Anspruch der neuen Generation verdeutlicht. Für die passende Reichweite gibt es 19-kg-fassende Tanks für CNG. Wie beim großen Bruder Zafira aus leichten Kohlefaserverbundstoffen – gut für Fahrdynamik und Gewicht.

Gut gerüstet für die Zukunft
Abmessungen und Kofferraumvolumen (ab 370 bzw. 540 l) auf Kompaktklasse-Niveau verstehen sich auch bei den CNG-Varianten von selbst, ebenso die platzsparende Tankunterbringung der beiden CNG-Behälter im Unterboden. Der Verbrauch gemäß Normzyklus beträgt kombiniert zwischen 4,1 und 4,3 kg CNG, was den CO2-Ausstoß auf 113/116 g/km senkt. Die Reichweite beträgt damit ca. 450 km allein mit dem umweltschonenden Kraftstoff. Ein Benzinreserve von knapp 14 Litern steuert im Bedarfsfall nochmals gut 260 km dazu und sorgt für durchgehende Mobilität überall. Trotz des bivalenten Antriebs sind die Astras konzeptionell "Monovalent plus-Fahrzeuge", d. h. der CNG-Betrieb ist optimiert und favorisiert, für Benzinfahrten steht ein kleiner Reservetank zur Verfügung. Nichtsdestotrotz bietet Opel wie gewohnt die manuelle Umschaltung bzw. Wahl des jeweiligen Kraftstoffs oder Antriebs auf Knopfdruck. Diverse Infotainment-, Komfort- und Assistenzsysteme sind serienmäßig mit an Bord oder optional verfügbar.

Bestellstart für Schnelle und Schnellentschlossene
Ab sofort können Interessenten auf der Opel-Website ihren neuen Astra CNG konfigurieren und bestellen. Der Einstieg beginnt für den fünftürigen Astra Ecotec CNG „Business“ bei 23.020.- Euro brutto, der entsprechende Astra Sports Tourer Ecotec CNG startet bei 24.120.- Euro. Da auch Opel u. a. Umweltprämien auslobt, können Alt-Dieselfahrer von bis zu 7.000 Euro Rabatt profitieren und gleich auf den sauberen Antrieb wechseln. Wie er richtig heißt, weiß Opel natürlich aus Erfahrung und nennt es auch im Modellnamen. Gut gemacht!

gibgas wünscht den Rüsselsheimern viel Erfolg mit den beiden Neuen.

30.08.2017 - Leserbrief von Jürgen W. aus B.
Das ist doch mal ne positive Meldung!



Author: gibgas_exklusiv Frank Wolter

Definitiv: Startschuss für Audi A4 g-tron und A5 g-tron!

Es ist soweit: Die neue Doppelspitze bei CNG-Fahrzeugen geht an den Start! Audi A4 Avant g-tron und A5 Sportback g-tron sind ab sofort (10.8.2017) bestellbar. Das heißersehnte Ingolstädter Duo verdreifacht nunmehr das Modell-Portfolio im Bereich des umweltschonenden Antriebs und setzt neue Maßstäbe in Leistung und Effizienz.

Als hätten sie auf die Umweltprämien gewartet: Endlich schwenkt Ingolstadt die Zielflagge für die Wartezeit. Nach etlichen Verzögerungen fahren die beiden Flaggschiffe ab sofort auf die Pole Position „Bestellstart“. Damit kann für ambitionierte CNG-Enthusiasten in der gehobenen Mittelklasse der Jahrhundertsommer beginnen. Und dank der soeben ausgelobten Umweltprämien, die sich zusammen mit dem „Nachhaltigkeitsbonus CNG“ auf stolze 9.500.- € summieren, können Alt-Dieselbesitzer jetzt quasi zum Schnäppchenpreis umsteigen und künftig allen Schadstoffdiskussionen aus dem Weg fahren.

Sportlich, sparsam, schnell bringen A4 Avant g-tron (ab 40.300.- €) und A5 Sportback g-tron (ab 40.800.- €) weit mehr als frischen Wind ins Premiumsegment ihrer Klasse. Auch für Flottenkunden eine attraktive Lösung, denn mit rund 500 km CNG-Reichweite (plus zusätzlichem Benzintank für weitere 400 km) werden keine Abstriche im Alltagsbetrieb gemacht.


Auf los geht’s los – und wie!
Souveräne Fahrleistungen in jeder Situation dank 2,0-l-Turbo-Triebwerk mit 170 PS und 270 Nm Drehmoment, eine hocheffiziente Kraftstoffnutzung (laut NEFZ nur 3,8 kg/100 km) und leichte High-Tech-Tanks, jede Menge Komfort-Features und eine Fülle von Assistenzsystemen lassen praktisch keinen Wunsch offen.

Wer schon einmal träumen will, kann sich sein persönliches Wunschmodell im Audi-Konfigurator A4 Avant g-tron und A5 Sportback g-tron zusammenstellen; wer genug geträumt hat, drückt anschließend den „Bestell-Button“. Oder man besucht den freundlichen Audi-Händler vor Ort, der gegebenenfalls auch diverse Detailfragen direkt beantworten kann.

Offensive für den Markt…
Nach den zahlreichen positiven Entwicklungen und Meldungen der letzten Zeit für den CNG-Antrieb setzen die beiden Premiummodelle jetzt deutliche Akzente und bringen die CNG-Mobilität im doppelten Sinne weiter „nach oben“ – bzw. gemäß dem Unternehmensslogan „Vorsprung durch Technik“ nach vorne.
Dazu beitragen dürfte nicht zuletzt die Beliebtheit der Ingolstädter im Bereich Flotten-/Firmenfahrzeuge. Hier treten mit den neuen g-tron-Modellen nun zwei ebenso attraktive wie zukunftsweisende Alternativen an, die das eigene Unternehmensimage gleich positiv mitbefördern

…und die Umwelt!
Auch in Bezug auf Umwelt, Klimaschutz und Schadstoffdiskussionen sind die Flaggschiffe echte Vorbilder: nicht nur wegen der ohnehin beispielhaft niedrigen Verbrauchs- und Emissionswerte, sondern auch aufgrund der „e-Gas“-Offerte aus Ingolstadt. Alle g-tron-Modelle bekommen diese Option noch bis 31.5.2018 serienmäßig für drei Jahre gratis dazu, bei der Audi (nach einem Normschlüssel) die vertankte Kraftstoffmenge als synthetisch erzeugtes Methan wieder ins Gasnetz einspeist. Damit werden die bereits günstigen CO2-Werte der Audi-g-tron Modelle nochmals um ca. 80 % gesenkt!
Für die Produktion von „e-Gas“ ist Audi in den Energie- und Kraftstoffmarkt eingestiegen und betreibt in Werlte (Niedersachsen) sowie in Allendorf (Hessen) industrielle Power-to-Gas-Anlagen, die aus überschüssigem Windstrom, Wasser und CO2 nachhaltige Kraftstoffe wie H2-Gas (Wasserstoff) und Methan erzeugen.

Eine rundum überzeugendes Konzept, dass mit den neuen A4 und A5 g-tron jetzt die nächste Stufe zündet…



Author: gibgas_Frank Wolter

Umweltprämie: VW - ein ganzer Konzern gibt Vollgas!

Wer hätte das gedacht? Nach dem Wirbel um den jüngsten Dieselgipfel folgte heute ein äußerst bemerkenswerter Schritt, der das CNG-Engagement des Gesamtkonzerns forciert. Denn neben der so genannten „Umweltprämie“ für den Umstieg wird es noch einen CNG-Sonderbonus geben, der diesem Alternativen Antrieb weitere Schubkraft gibt.

„Nicht nur sauber, sondern rein!“ -Der alte Waschmittelslogan könnte Pate gestanden haben bei der Entscheidung des VW-Konzerns, nochmals 1.000 Euro Prämie draufzulegen, wenn jetzt ein umweltschonendes CNG-Modell den alten Diesel ersetzt. Denn auch die neuesten Euro-6-Dieselmodelle stehen wegen der im Straßenbetrieb tatsächlich noch ausgestoßenen Schadstoffe bereits wieder in der Kritik. Umso besser, die saubere Alternative CNG nochmals in den Blickpunkt zu rücken.

Die Umweltprämie im Volkswagen-Konzern
Gültig ist die Umweltprämie markenübergreifend ab sofort und wird bis zum 31.12.2017 gewährt. Bedingung dafür ist der Austausch eines Diesel-PKW mit Euro 1, 2, 3 oder Euro 4-Einstufung, der zuvor mindestens 6 Monate lang im Besitz des Käufers war. Hersteller und Modell sind egal, es muss also kein Volkswagen, Audi, Seat oder Skoda sein.
Ähnlich wie bei der im Volksmund „Abwrackprämie“ genannten Förderung vor einigen Jahren, muss das Altfahrzeug auch hier verschrottet oder der Nachweis dafür erbracht werden.

Die neue Umweltprämie ist auf PKW-Modelle beschränkt, gewerbliche Nutzfahrzeuge fallen nicht darunter. Eine Besonderheit sind hier VW Caddy TGI und TGI Maxi, die es von VWN (Volkswagen Nutzfahrzeuge) jeweils in beiden Ausführungen gibt. Hier erhalten Kunden die Förderung nur bei der Neuzulassung als PKW.

CNG statt Diesel – so geht‘s!
Zwar ist die neue Umweltprämie zunächst einmal offen in Bezug auf den Antrieb, doch hat man bei allen Marken des Konzerns noch einen Extrapfeil für den CNG-Antrieb in den Köcher gelegt: So gibt es beim Kauf eines CNG-Modells, von denen bekanntlich alle locker die Euro 6 übertreffen, zusätzlich noch einmal einen Sonderbonus von 1.000 Euro dazu!

Damit wird ein starker Anreiz geschaffen, gleich auf den Antrieb mit dem umweltschonenden Kraftstoff umzusteigen und danach der Zukunft gelassen ins Auge zu blicken. Außerdem amortisiert sich ein CNG-Fahrzeug aus dem Volkswagen-Konzern damit noch schneller gegenüber den anderen Antriebsarten – ob Benzin oder Diesel. So summieren sich die Vorteile für die Umwelt mit den wirtschaftlichen Aspekten zu einem unschlagbaren Gesamtpaket.

CNG-Modelle – jetzt besonders attraktiv!
Je nach Konzernmarke gibt es verschiedene Modelle und Förderungen/Umweltprämien. Hier unsere Übersicht inklusive 1000.- bis 2.000,- Euro CNG-Sonderbonus:

Audi
A3 g-Sportback g-tron 6.000.-
A4 Avant g-tron 9.500.-
A5 Sportback g-tron 9.500.-

Seat
Mii Ecofuel 3.750.-
Leon TGI 7.000.-
Leon ST TGI 7.000.-

Skoda
Citigo G-Tec 2.750.-
Octavia G-Tec 6.000.-
Octavia Combi G-Tec 6.000.-

Volkswagen und VWN
eco up! 3.000.-
Golf TGI 6.000.-
Golf Variant TGI 6.000.-
Caddy TGI (PKW) 5.000.-
Caddy Maxi TGI (PKW) 5.000.-

Startschuss für ein erklärtes Konzernziel
CNG-Fahrzeuge verkaufen ist eines der proklamierten Ziele des VW Konzerns – eine Million sollen es bis 2025 werden. Mit der aktuellen Unterstützung durch die neue Umweltprämie und den zusätzlichen CNG-Bonus könnte der Startschuss gelingen.

Bliebe noch, auch beim Plan, das Tankstellennetz auf 2.000 Stationen aufzustocken, kräftig Gas zu geben und das ehrgeizige Projekt zu konkretisieren. Der Zeitpunkt wäre – auch für die angestrebten Verkaufszahlen und das Händlernetz – ziemlich optimal.

Alle Angaben ohne Gewähr und Änderungen der Hersteller.



Author: gibgas

Günstiger ab Kauf: SEAT Leon 1,4 TGI CNG statt Dieseldiskussion!

Der SEAT Leon 1,4 ST TGI ist nicht nur ein praktischer, schicker, starker und universeller Kombi mit neuester Motoren- und Antriebstechnik. Auch in sämtlichen Spardisziplinen ist er ein mustergültiger Vertreter, ebenso wie die sportliche Kompaktversion Leon 1,4 TGI. Das gilt erst recht, nachdem SEAT aktuell ein ganz spezielles Angebot macht. gibgas hat es gleich einmal durchgerechnet.

Abgesehen davon, dass man den Begriff „Diesel“ mittlerweile nicht mehr hören kann, ohne dass sich die Nackenhaare aufstellen: der Seat Leon ST TGI widerlegt bzw. übertrumpft klar die Vorteile, die der zunehmend in Verruf geratene Dieselantrieb in den Augen seiner Verfechter hat.

Günstiger einsteigen – mit 750.- € Preisvorteil
Bislang galt: Vergleichbare Dieselmodelle kosten in der Anschaffung mehr als Benziner, aber weniger als die CNG-Variante. Doch mit dem neuesten Seat-Angebot wendet sich das Blatt.
So ist der feurige Spanier in der ST-Version nicht nur der aktuell günstigste CNG-Kombi überhaupt in Deutschland, sondern schlägt bereits im Anschaffungspreis die vergleichbare Dieselmotorisierung – und das sogar um Längen.

Satte 750.- Euro sparen Käufer, ob Kombi oder Kompakter, jetzt mit dem umweltschonenden TGI-Motor gegenüber dem 1,6-l-Dieselmodell! Die Koppelung von Umwelt- und Preisvorteil macht die beiden CNG-Fahrzeuge nochmals attraktiver – von Beginn an. Bei einer jährlichen Fahrleistung von 20.000 km fallen für den TGI Kraftstoffkosten von nur 756.- € an, für die Dieselversion 944.- € und beim Benziner 1.304.- €.

Umweltschonender fahren – ab dem ersten Kilometer
Bislang galt: Dieselmotoren sind vor allem wegen der günstigen CO2-Bilanz unverzichtbar.
Wie sich die tatsächliche CO2-Bilanz in der Realität darstellt, kann man bereits anhand des „üblichen“ Mehrverbrauchs im Alltag erahnen. 20% und mehr sind bei den „Flüssigen“ keine Seltenheit, sondern eher Standard. CNG-Modelle dagegen belegen hier die führenden Plätze in punkto „Ehrlichkeit“ beim „Mehrverbrauch".

Rechnet man dann noch den tatsächlichen Minderungsfaktor durch die Biomethan-Einspeisung (15 - 20 % für den CNG-Kraftstoffanteil) im deutschen Gasnetz ein, verbessert sich der Wert weiter – wie auch der Vorsprung gegenüber dem Diesel. Wird CNG aus 100 % Biomethan getankt, sinkt der CO2-Wert (bilanziell) sogar auf 20 g/km!

Individuell passend fahren – mit den TGI-Modellen
Bislang galt: Gerade für Vielfahrer sind Dieselmodelle ideal. Die Vollkostenrechnung des ADAC Autokostenrechners beim Seat Leon ST zeigt auch hier deutliche Vorteile für den TGI, ob Jahreslaufleistungen von 10.000, 15.000, 20.000 oder 30.000 km. Gleichzeitig belegt dies die universelle Einsetzbarkeit des CNG-Modells auch bei unterschiedlichen oder wechselnden Fahrprofilen.

Seat Leon (ST) 1,4 TGI – damit ist alles drin
Ein starkes, bivalentes 1,4-l-Turbo-Triebwerk mit 110 PS (81 kW) und maximalem Drehmonent von 200 Nm. Ein Durchschnittsverbrauch (NEFZ) von nur 3,6 kg CNG (H), was einem CO2-Ausstoß von 96 g/km entspricht. Nur Schadstoffe wie NOx, Feinstaub, Rußpartikel etc. sind dem CNG-Motor nahezu unbekannt – ganz gleich, ob fossiles Erdgas oder 100 % Biomethan getankt werden.

Die 15-kg CNG fassenden Tanks sind im Unterboden verbaut, der Kofferaum bleibt praktisch unverändert. Ein zusätzlicher 50-l-Benzintank ist immer mit an Bord. Die Reichweite beträgt im CNG-Betrieb rund 415 km, im Benzin-Modus kommen noch einmal ca. 900 km hinzu. So ist man für jedes Einsatzprofil gerüstet. Die Kraftstoffkosten je 100 km betragen im natürlich bevorzugten CNG-Betrieb gerade einmal 3,78 Euro, Die KFZ-Steuer für sämtliche TGI-Varianten liegt bei jährlich 30.- Euro, für die Dieselvarianten fallen je nach Ausführung zwischen 152.- und 178.- Euro Steuer an. Der Seat Leon TGI Limousine ist mit 6-Gang-Handschalter und der Seat Leon ST (Kombi) ist mit 6-Gang-Handschalter und automatischem 7-Gang-DSG verfügbar.

Fazit: Fahrprofil, Streckenführung und Tankstellennetz abgleichen, Dieselüberlegungen und -diskussionen beenden und zum Seat Leon (ST) TGI Modell greifen. Es lohnt sich – von Anfang an und für alle!


Author: gibgas_exklusiv_bmw

Neue Referenzstudie der NGVA: Dekarbonisierung durch CNG

Die Klimaziele sind ehrgeizig, die Realität eher ernüchternd. Beim CO2-Ausstoß stagniert die Entwicklung. Der Verkehr ist für ein Gutteil davon verantwortlich, doch auch hier passiert viel zu wenig, um die Hauptursache „fossile Kraftstoffe“ zurückzudrängen. Eine aktuelle Studie belegt, welches Potenzial allein hier steckt – daher setzt auch die NGVA auf Biomethan und Co.

Die gute Nachricht: Europaweit geht es mit dem Auf- und Ausbau der Infrastruktur für methanbasierte Kraftstoffe CNG und LNG voran. Dies liegt insbesondere an der EU-Richtlinie 2014/94/EU, die Mitgliedsstaaten in die Pflicht genommen hat, hier aktiv zu werden.
In einigen Ländern wird seither enormes Tempo vorgelegt – sowohl beim Tankstellenbau als auch bei den Verkaufszahlen von CNG-Fahrzeugen. Der Markt lässt sich also in Schwung bringen und damit auch die Fortschritte bei den Klimazielen.

Bis zu 95 % CO2 Minderung möglich
Der europäische Spitzenverband für CNG-Mobilität NGVA (Natural Gas Vehicle Association) belegt mit einer aktuellen Referenzstudie, die das führende Consulting-Unternehmen Thinkstep durchführte, eindrucksvoll die Möglichkeiten der Dekarbonisierung im Verkehr durch CNG und LNG.

Die Basis stellt rein fossiles, komprimiertes Erdgas dar: Hier beträgt die CO2-Minderung gegenüber Benzin 25 %, gegenüber Diesel 7 %. Doch der gewaltige Vorteil des Energieträgers Methan beruht auf seiner Möglichkeit zur regenerativen Erzeugung, ob aus Speiseabfällen, landwirtschaftlichen Reststoffen, sämtlichen organischen Materialien sowie der synthetischen Herstellung aus Wasser, Ökostrom und CO2 – oder kurz Power-to-Gas.

Schon 20 % Beimischung von „Biomethan“ bedeutet nochmals eine rund 36 % bessere CO2-Bilanz gegenüber klassischen Kraftstoffen, die mit zunehmendem Bio-Anteil weiter steigt. Da auch 100 % Biomethan problemlos möglich ist und vertankt werden kann, reduziert sich der Ausstoß hier bilanziell um 95 %!

Alternativer Kraftstoff, klassische Bewertungsstandards
Zugrunde gelegt wird dabei das Well-to-Wheel-Verfahren, also die Gesamtkette von der Erzeugung bis zum Einsatz im Fahrzeug. Für das bislang aus fossilem Erdgas erzeugte LNG, das insbesondere im Schwerlastverkehr und Transportwesen eingesetzt werden soll, beträgt die CO2-Minderung rund 16 %, also auch hier ein deutlicher Fortschritt, der durch künftige regenerative Prozesse noch deutlich erhöhen ließe. Bei allen Fahrzeugtypen und -klassen gilt, dass die praktische Nutzbarkeit allen Ansprüchen an die Mobilität genügt – ob Fahrverhalten, Komfort, Leistung, Reichweite oder Tankdauer. Durch das Entwicklungspotenzial künftiger Gasmotoren und den Ausbau der Infrastruktur werden Effizienz, Verbrauchs- und Umweltvorteile noch weiter steigen. Und der Einsatz von Methankraftstoff aus den zahlreichen erneuerbaren Quellen macht auch die Whell-to-Tank-Bilanz unschlagbar.

Saubere Luft – automatisch inklusive
Besonders positiv bei der Kraftstoffverwendung von CNG und LNG ist ein praktisch kostenloser Nebeneffekt. Wo im Grunde nichts Schlimmes drin ist (chemisch = CH4), kann bei der Verbrennung auch nichts Böses herauskommen. Dies gilt gleichermaßen für fossiles wie regeneratives CNG. Stickoxide, Rußpartikel, Feinstaub sind hier fast gänzlich Fehlanzeige. Ein doppelter Vorteil also, denn der Kraftstoff mindert faktisch und direkt erhebliche Umwelt- und Gesundheitsrisiken. Nicht irgendwo, sondern in der direkten Umgebung. Besser geht’s nicht.


Author: gibgas_exklusiv Frank Wolter