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Clever präsentiert: Škoda Scala G-Tec bei CNG-Mobility Days

Perfektes Timing: Passend zur Veranstaltung präsentierte Škoda bei den CNG-Mobility Days in Berlin am 25. und 26. Juni 2019 seinen neuen Scala G-Tec. Das Kompaktmodell mi den Škoda-typischen Vorzügen wird ab dem vierten Quartal den Markt umweltschonender und praxisgerechter Kraftfahrzeuge erweitern und für willkommene Abwechslung sorgen.

Gala für den Scala – natürlich als G-Tec
Den Zeitpunkt hätte man nicht besser wählen können: Ein cleverer Schachzug, um das Engagement der CNG-Fahrzeughersteller, vor allem des Volkswagen-Konzerns, einem großen Entscheiderpublikum aus Politik, Wirtschaft und Medien aufzuzeigen. Der selbstbewusste Auftritt der Tschechen dokumentiert gleichzeitig eindrucksvoll, dass E-Mobilität keineswegs der alleinige Weg in eine schadstoffarme und nachhaltige Mobilität ist, sondern die alternativen Antriebe erst im Orchester ihre ganze Kraft und Zukunftsperspektiven entfalten können.

CNG Mobility Days – Bühne, Forum und Arbeitsplattform zugleich
In großen Diskussionsrunden mit rund 100 Teilnehmern – darunter Technologie-Experten, Medien- und Konzernvertreter sowie Politiker und Abgeordnete – wurden die verschiedenen Aspekte und Möglichkeiten der CNG-Mobilität beleuchtet. Ergänzt wurde das Ganze durch Angebote für Probefahrten und natürlich die Vorstellung aktueller Modelle. CNG-Fahrzeuge, die bewährt und sofort verfügbar sind, überzeugen regelmäßig durch ihre unschlagbare Verbindung aus Wirtschaftlichkeit, Alltagstauglichkeit und Umweltschonung – erst recht, wenn Sie mit dem regenerativem Kraftstoff Biomethan betankt werden. Apropos Tanken: Eingehend diskutiert wurde natürlich auch der Ausbau des deutschen Tankstellennetzes. Vor allem an stärker frequentierten Strecken sollen künftig neue Zapfstellen etabliert werden, um die Marktbedingungen weiter zu verbessern.







Universeller Kompakter mit umweltschonendem CNG-Antrieb...
Auch der Škoda Scala kombiniert auf überzeugende Weise praktische Vorzüge wie großzügiges Raumangebot für die Passagiere, ausreichend Platz für Gepäck und Utensilien mit dem modernen Auftritt als Sport-Kombi – eine echte Alternative für alle, die keinen großen Kombi oder gar SUV suchen.
Vom Konzept ist der Scala ein würdiger Nachfolger des früheren Modells "Rapid Spaceback", der dessen Vorzüge aber nochmals deutlich steigert – nicht zuletzt durch die umweltschonende Antriebsversion mit Compressed Natural Gas. Dank dreier Unterflur-CNG-Tanks für knapp 14 kg CNG beträgt die umweltschonende Reichweite rund 410 km, ergänzt durch einen Nottank mit 9 Litern Benzin, wenn es mal knapp werden sollte. Angetrieben wird der Scala G-Tec vom hocheffizienten 1.0 -l-Turbo-Aggregat mit 90 PS. Das sorgt in Verbindung mit dem 6-Gang-Schaltgetriebe und 160 Nm Drehmoment für niedrigen Verbrauch und Kosten, bei ansprechenden Fahrleistungen und ausreichend Temperament.

...viel Komfort und hochwertiger Ausstattung
Der Kompakte aus Tschechien fährt in drei Ausstattungslinien vor: Active, Ambition und Style. Bereits serienmäßig mit dabei sind ¬ neben den heute üblichen Sicherheitssystemen – Spurhalte- und Frontradarassistent mit City-Notbremsfunktion, ebenso LED-Scheinwerfer und -Heckleuchten. Das Kofferraumvolumen von 317 Litern markiert den Bestwert unter den CNG-Fahrzeugen dieses Segments.

Ab dem vierten Quartal wird der Škoda Scala G-Tec die große Bühne der CNG-Mobile betreten und das Publikum live begeistern. Umweltbewusste Scala-Fans müssen dann nicht mehr bis nach Mailand fahren – es reicht ein ressourcenschonender Besuch beim freundlich Škoda-Händler – Applaus und Da Capo!


Author: gibgas_exklusiv Birgit Maria Wöber

CNG statt Diesel: Nutzlastangleichung bei Transportern

Es sind gleich mehrere gute Nachrichten für die CNG-Mobilität, die in einer neuen gesetzlichen Regelung stecken: Für Transporter mit alternativem CNG-Antrieb gilt - analog zu Elektro-Nutzfahrzeugen – ab sofort ein erhöhtes zulässiges Gesamtgewicht von 4,25 Tonnen.

Gleichzeitig dürfen diese von Führerscheininhabern der Klasse B (PKW und Kraftfahrzeuge bis 3,5 Tonnen) gefahren werden.
So wird einerseits der Nutzlast- bzw. Lade-Nachteil gegenüber den leichteren Dieselmodellen ausgeglichen, andererseits erhöht es die Flexibilität für Flottenbetreiber und Fahrer und macht die Transporter mit umweltschonendem CNG-Motor nochmals deutlich attraktiver im Markt.
Denn schon von Natur aus fahren sie leise, sauber, fernab jeglicher Schadstoffdiskussion – ein starkes Argument im wichtigen Einsatzgebiet innerstädtischer Verteilerverkehr. Mit guten Reichweiten, kostengünstigem und schnellem Betanken sind sie auch auf Langstrecken ideal. Ab sofort auch mit gleicher Zuladung – dem umweltschonenden Warentransport steht nichts mehr im Wege.

Author: gibgas_exklusiv_Frank Wolter

Seat mit eigenem Forschungsprojekt Biomethan

Nachhaltigkeit steht bei Seat schon länger hoch im Kurs. Vor geraumer Zeit meldeten die Spanier, künftig das CNG-Entwicklungszentrum im Volkswagen-Konzern zu werden. Passend dazu geht es nun mit einem eigenen Biomethan-Projekt weiter.

Der nächste konsequente Schritt für den spanischen Automobilhersteller ist es, dabei auch den "grünen" Kraftstoff Biomethan selbst zu produzieren. Das Pilotprojekt "Life Metamorphosis" zielt darauf, aus den organischen Abfällen der Stadt Barcelona Biomethan zu gewinnen und für die Fahrzeugnutzung aufzubereiten.

Hier geht es zum SEAT Video auf youtube.de

„Mit dem anfallenden Biomüll können wir genug Biomethan produzieren, um mit 10.000 Autos jedes Jahr eine Strecke von 15.000 Kilometern zurückzulegen“, betont Ingenieur und Projektleiter Andrew Shepherd von SEAT. Rohmaterialien sind Abfälle aus den braunen Tonnen sowie Verwertbares aus den grauen Tonnen. Für Recycling und Umwandlung werden 26 m hohe Faultürme im Ecoparc 2 in Barcelona genutzt, anschließend erfolgen Raffination, Komprimierung, Lagerung bzw. Zuführung an die Projekttankstelle.


Drei Seat Leon sowie ein Seat Arona dienen als Testfahrzeuge ausschließlich für diesen Bio-Kraftstoff, der nach Seat-Angaben die CO2-Bilanz gegenüber Benzin um ca. 80 % mindert. Aufgrund der guten Ausbeute und eines perfekt funktionierenden Kreislaufssystems – die verbleibenden Reststoffe aus dem Herstellungsprozess werden als Dünger in der Landwirtschaft eingesetzt! – ein Modell mit Zukunft und besten Chancen für den erfolgreichen (Mehrfach-)Einsatz. Städte und organische Abfälle gibt es genug...


Und für Seat bedeutet es, künftig nicht nur Hersteller vorbildlich umweltschonender Fahrzeuge zu sein, sondern auch den dazugehörigen, nachhaltigen Treibstoff zu produzieren. Ein ganzheitlicher Ansatz – procedente de España. Bravo!



Author: gibgas_exklusiv_Frank Wolter

OrangeGas und Verbio – mehr Biomethan für Deutschland!

Die nachhaltige Alternative für den sauberen CNG-Antrieb wird stärker: Mit dem Tankstellenbetreiber OrangeGas Germany wechselt nun ein Großer komplett zu Kraftstoff aus erneuerbaren Quellen. Die 44 deutschen CNG-Tankstationen von OrangeGas vertreiben ab sofort 100 % Biomethan der Verbio AG – hergestellt aus Rest- und Abfallstoffen wie z. B. Stroh.

Eine gute Nachricht: Das CNG-Tankstellennetz wächst deutlich - zumindest was das Angebot von regenerativ erzeugtem CNG/Biomethan betrifft. Zusammen mit den "Neuen" wird nun bereits an 141 Stationen in Deutschland mit 100 % Biomethan ein nachhaltiger Kraftstoff vorgehalten und sichert damit besonders umweltschonende Mobilität mit CNG-Fahrzeugen. "Sauber" fahren diese zwar bereits von Haus aus, aber mit der Bio-Alternative wird nahezu klimaneutrales Fahren mit dem Verbrennungsmotor Realität. Dafür setzen sich vehement auch OrangeGas und Verbio ein, die – unter Mitwirkung des Infoportals gibgas.de – als Partner im Netzwerk des CNG Club e. V. zueinander fanden. Dort engagieren sich die beiden Unternehmen außerdem als Partner und Unterstützer.

Klimaneutral im Verbrenner
Den erklärten Zielen, den Bio-Anteil im CNG-Kraftstoffmarkt deutlich zu steigern und diese Quote endlich auch seitens des Gesetzgebers anerkennen zu lassen, ist man damit wieder einen Schritt nähergekommen. Denn auch der in letzter Zeit vielgescholtene Verbrennungsmotor kann mit der allerorten hochgejubelten Elektromobilität in punkto Klimafreundlichkeit locker mithalten – wenn er mit dem richtigen Kraftstoff gefüttert wird. Und das sind vor allem methanbasierte Kraftstoffe, hergestellt aus regenerativen Quellen: Biomasse, Speiseabfälle, landwirtschaftliche Reststoffe, Stroh – kurz, sämtliche organischen Materialien lassen sich problemlos zu Biogas und Biomethan umwandeln. Hinzu kommt noch synthetisches Methan z.B. aus Power-To-Gas, wo es mittlerweile auch verschiedene Produktionsarten gibt.

Bereit für den Massenmarkt
Alles zusammengenommen könnten viele Millionen Fahrzeuge in Deutschland komplett auf "Bio" betrieben werden, das Potenzial ist da und ließe sich sogar schnell, einfach und kostengünstig heben - denn sowohl die Technologie als auch die Infrastruktur in Form von Verteilnetzen sind bereits vorhanden.
Dazu braucht es einzig den politischen Willen und entsprechende gesetzliche Rahmenbedingungen, schon könnte der effektive Start in eine breite nachhaltige Mobilität erfolgen. Denn die CNG-Fahrzeuge sind ausgereift, vorhanden, kosten kaum mehr als übliche Benzin- und Dieselmodelle und lassen sich genauso einfach und schnell betanken – nur deutlich günstiger.

Arbeitsplätze und Wertschöpfung – CNG gewinnt
Schon jetzt geht das Schreckgespenst "Arbeitsplatzabbau" um, angetrieben von der permanenten Forderung nach reiner Elektrifizierung des Verkehrs. Mal ganz abgesehen von der risikoreichen Abhängigkeit von einer einzigen Energiequelle, die in letzter Zeit bereits im Normalbetrieb – und weit vor dem großen Wandel – des öfteren Probleme bereitet. Ganz anderes Biomethan: Heimische Quellen wie Reststroh und Co. sichern Arbeitsplätze und Wertschöpfung vor Ort, gerade in ländlichen Gebieten. Auch in der Industrie bliebe beides dauerhaft erhalten, ohne dass Umweltschutz und Klimaziele zu kurz kommen. Hinzu käme auch der Ausbau von Zukunftstechnologien wie Power-to-Gas, bei denen Deutschland aktuell führend ist.

Sinken würden nur Schadstoffbelastung, CO-2-Werte und die Abhängigkeit von Energieimporten.

Gut, dass mit OrangeGas und Verbio nun zwei starke Unternehmen vorangehen und zeigen, wie schnell und einfach aktiver Klimaschutz möglich ist – sogar in Deutschland.

Leserbrief von Jörg W. aus O., 18.04.2019
Dort an den 100 % Biomethan Tankstellen, wie man Sie nennt, kann doch gar nicht zu 100 % Bio-Methan getankt werden. Das ist ein Märchen. Der Nachhaltigkeitsnachweis zur Übertragung der Quotenverpflichtungen läuft über die Verbio AG. Somit stellt die Verbio AG nur diese Menge (100% Biomethan) dem Erdgasnetz zur Verfügung. Das sollte auch mal erwähnt werden. Es grüßt der Golf 7 TGI-Fahrer.

Anwort der Redaktion, 19.04.2019
Der Hinweis, dass an der Tankstelle physisch ins Auto ein Gemisch aus Erdgas und Biomethan fließt, ist erst einmal richtig. Denn Verbio nutzt ganz bewusst das vorhandene Leitungsnetz zum Transport des Biomethans, das ist deutlich umweltschonender als die herkömmliche Kraftstoffbelieferung und wesentlich CO2-effizienter als der Transport mit Tankcontainern wäre. Bei einer Verwendung von Biomethan als Biokraftstoff ist es aber aber auch regulatorisch sichergestellt, dass die ins Erdgasnetz eingespeiste Menge einem Tankstellenbetreiber ganz konkret zugeordnet werden muss. Außerdem ersetzt eingespeistes Biomethan fossiles Gas.


Author: gibgas_exklusiv Birgit Maria Wöber

Auto-Salon Genf 2019 – das große Zukunftsversprechen?

Messen haben es so an sich, dass Neues, Spektakuläres oder gar möglichst Sensationelles präsentiert werden soll. Im automobilen Sektor wird das immer schwerer, trotz blitzendem Chrom und überbordenden PS-Zahlen. Auch der Auto-Salon Genf macht da keine Ausnahme, sondern greift vor allem die Trends der letzten Jahre auf, bzw. befördert sie ein weiteres Mal. Digitalisierung, selbstfahrende Autos und E-Mobilität sind das große Thema vom 07.- 17.März. Doch beim „Sauberen Antrieb“ stehen auch CNG-Fahrzeuge bestens da.

Was heißt hier Zukunft?
Nicht nur auf dem Autosalon wird in erster Linie die Parole ausgegeben: die Zukunft fährt elektrisch. „Nah und fern“ sind auch bei diesem Thema zwei durchaus passende Kategorien. Blickt man auf die Vielzahl der ausgestellten Modelle, ist die Zukunft nah, sehr nah - eigentlich schon Gegenwart. Blickt man dagegen in die Bestelllisten und Showrooms vor Ort, ist die Zukunft eher noch fern. Oder sehr fern. Nur die vollmundigen Versprechen sind Gegenwart - oder genau genommen auch schon in der Vergangenheit allgegenwärtig. Denn die entscheidende Fragen bleiben: Wo sollen plötzlich all die begehrten Rohstoffe für die Akkus herkommen? Und wo und von wem werden zentrale und massenhaft benötigte Komponenten wie Akkus produziert werden?

CNG - die Gegenwart fährt in die Zukunft
Widmen wir uns also lieber wieder eine automobilen Gegenwart und Zukunft, die realistisch und verfügbar ist und dennoch mit einer Umwelt- und Kostenbilanz aufwartet, die sich keineswegs verstecken muss – auch wenn man sie auf dem Autosalon nicht so leicht findet. Denn leider gibt es auch bei den Herstellern der CNG-Fahrzeuge kaum Exemplare am Stand. Wohltuend die Schweizer Initiative erdgas/Biogas, die dem umweltschonenden Antrieb einen passenden Auftritt verschafft. Ausgestellt sind ein VW Polo TGI R-Line, die Schweiz-Premiere des SEAT Arona TGI und ein Skoda Octavia G-tec.



Wenigstens legten VW mit einem Polo TGI in der Sportversion „R-Line“ sowie Seat mit dem neuen Arona TGI in schickem (rot) später noch für den CNG-Antrieb auf den eigenen Markenständen nach.



CNG-Fahrzeuge statt Show-Cars
Allen Unkenrufen und Versteckspielen zum Trotz: Es gibt sie und sie werden sogar immer besser: im Volkswagen-Konzern ist gerade die neue Motorengeneration am Start: kraftvoller, effizienter und sparsamer treiben sie die gewohnten Fahrzeugmodelle an. Gewohnt vor allem in dem Sinne, dass es bei CNG-Fahrzeugen kein spezielles Extra-Design gibt, sondern weitgehend Serienkarosserien und -technik zum Einsatz kommen. Damit fehlt natürlich der „Hingucker- oder Aha-Effekt“, der auf Messen und Ausstellungen allzu gerne genutzt wird. Auch die nicht ganz unwichtige Komponente „CNG-Tank“ rückt bestenfalls in Schnitt-Modellen u.ä. in den Blickpunkt. Doch auch in diesem Bereich hat sich eine ganze Menge getan. Technischer Fortschritt im Alltagsgewand - einerseits strategisch sinnvoll, gerade bei kleineren Stückzahlen. Dafür leider nicht so spektakulär, wie es der CNG-Antrieb verdient hätte.
Denn die zukunftsorientierte Entwicklung findet in der CNG-Mobilität auch im Kraftstoff statt. Biomethan, Power-to-Gas und Co. – im Prinzip muss kein CNG-Fahrzeug mehr mit fossilem Erdgas fahren, denn die ressourcenschonenden Alternativen für die Kraftstofferzeugung in Form von Abfällen und Reststoffen sind überall und auch ausreichend vorhanden. Hinzu kämen bei entsprechender Nutzung zahlreiche ökonomische, volkswirtschaftliche und nicht zuletzt politische Vorteile.

Doch zurück zum Ausgangspunkt, dem Start ins automobile Messejahr: Der zeigt aus CNG-Sicht erneut, dass es dieser zukunftsweisenden Mobilität nicht an Innovation und Potenzial mangelt, sondern vor allem an einem starken gemeinsamen Auftritt bzw. Auftreten. Nicht nur auf den Messen dieser Welt.




Author: gibgas_exklusiv Birgit Maria Wöber

Klimaschonend im SUV – Seat Arona TGI als Premiere

Mit einer Deutschland-Premiere glänzen die „Münchner Autotage“: Das erste SUV, das als Serienfahrzeug mit CNG-Motor auf den Markt kommt, kann erstmals von der Öffentlichkeit besichtigt werden. Auf dem Infostand zu klimaschonender Mobilität des Landesinitiativkreis ErdgasMobilität Bayern (LIK) wird außerdem ein Schnittmodell des Seat Arona TGI den Besuchern der Messe den CNG-Antrieb erklären. Das Fahrzeug ist seit heute in Deutschland bestellbar.

„Mit diesem Modell wird eine gravierende Lücke bei den alternativen Antrieben geschlossen“, stellt Juliane Gött fest. Die Vorsitzende des LIK weiter: „Gerade bei kleinen SUV, die häufig in der Stadt gefahren werden, gab es bislang kein Angebot, das Klimaschutz, Luftreinheit und niedrige Kosten ausreichend berücksichtigte – mit dem ersten CNG-Modell in dieser Klasse geht Seat einen wichtigen Schritt voran.“ Zwar gäbe es vom City-Floh bis zur Golf-Klasse eine ordentliche Auswahl bei CNG-Fahrzeugen für die Stadt. Bei dem besonders wachstumsstarken Segment der oft auch Stadtgeländewagen genannten SUV fanden Neuwagenkäufer, die auf Umweltschutz und niedrigen Kosten achten, jedoch noch nichts. „Die Debatte um Dieselfahrverbote hat dazu geführt, dass viele Neuwagen mit Benzinmotor und nicht mehr wie früher mit Dieselmotor gekauft werden – das heizt den Klimawandel zusätzlich an und treibt die Spritkosten in die Höhe“, so die Mobilitäts-Expertin. „Wenn das Gas – so wie in München – sogar nachhaltig erzeugtes Biomethan aus Stroh von Verbio (Leipzig) ist, dann fährt man mit dem CNG-Arona fast klimaneutral“, betont sie.

Mit dem in München ausgestellten Seat Arona TGI startet eine Modelloffensive in diesem Jahr. Neben dem neuen SUV kommen auch der VW Polo und der Seat Ibiza mit größeren CNG-Tanks und damit höherer Reichweite auf den Markt. Außerdem hat Skoda in dieser Klasse ein neues CNG-Fahrzeug für 2019 angekündigt. Und auch beim Seat Leon, Skoda Octavia und VW Golf gibt es mit einem neuen sparsameren und leistungsstärkeren Motor sowie vergrößertem Tankvolumen mehr Reichweite im Gas-Betrieb. „Wer ein neues Auto kaufen möchte, sollte seinen Verkäufer ganz gezielt nach CNG fragen – so attraktive Modelle wie dieses Jahr hatten wir in Deutschland noch nie“, rät Birgit Maria Wöber von der Fachberatung gibgas, die den LIK beim Messeauftritt unterstützt. Sie freue sich, dass auf den Münchner Autotagen vom 20. bis 24. Februar 2019 nun auch der Startschuss für den klimaschonenden CNG-Antrieb bei den SUV fällt.
CNG ist komprimiertes Methan. Es kann aus regenerativen Quellen wie Stroh oder durch Power-to-Gas aus Wind- und Solarstrom produziert werden und so das noch vorherrschen-de Erdgas verdrängen. Der Anteil von regenerativem Methan an den CNG-Tankstellen liegt bayernweit bei knapp 15 Prozent.


Anmerkung der Redaktion: Wir übernehmen in der Regel keine Pressemitteilungen im Original. In diesem Falle machen wir jedoch eine Ausnahme, weil alle wichtigen Infos zur Deutschland Premiere des ersten SUV mit CNG-Antrieb enthalten sind.

Author: gibgas_BMW

Von der Vision in die Realität: Neuer ŠKODA SCALA mit CNG-Antrieb! Update!

Auf dem Pariser Autosalon 2018 noch viel beachtetes Concept Car „Vision RS“ führt der tschechische Autohersteller die engagierte Studie jetzt in die Wirklichkeit über: Das neue Schrägheck-Modell Scala definiert die Kompaktklasse für die Marke völlig neu, wie Škoda stolz vermeldet. Und passend zur ambitionierten CNG-Strategie des Konzerns wird der Škoda Scala ab 2019 auch mit dem umweltschonenden CNG-Antrieb auf den Markt kommen.

Ein Paukenschlag kurz vor dem Jahresende, der schon jetzt Lust auf das kommende Jahr macht: Škoda legt mit dem Scala ein komplett neu entwickeltes CNG-Modell in der beliebten Kompaktklasse auf. Neben dem umweltschonenden Antriebskonzept fließen auch viele Design-Elemente und Ausstattungsmerkmale des Vision RS in das Serienmodell ein. Der Scala wird im Konzern den bisherigen Rapid Spaceback ablösen und dabei das Kompaktsegment deutlich aufwerten. Erst recht gilt das für den CNG-Bereich, wo die VW-Tochter nun erstmals auch ein Fahrzeugmodell bietet.

Erster Škoda auf der MQB A0-Plattform
Den neuen Škoda Scala kennzeichnet als erstes Modell der Marke die nächste Entwicklungsstufe der Škoda Formensprache, die auch künftige Modelle des Automobilherstellers prägen wird. Das komplett neu entwickelte Modell bietet hohe aktive und passive Sicherheit, auf Wunsch Voll-LED-Scheinwerfer und -Heckleuchten, viel Platz für Gepäck (467 - 1410 l) und Passagiere. Trotz kompakter 4,36 m Länge reicht das Platzangebot sogar fast an den Škoda Octavia heran.
Dazu der Vorstandsvorsitzende Bernhard Maier: „Mit dem neuen Škoda Scala schlagen wir ein neues Kapitel in der Kompaktklasse von Škoda auf. Er ist eine komplette Neuentwicklung, die in dieser Klasse Standards in Sachen Technologie, Sicherheit und Design setzt. Der Scala verkörpert auf perfekte Weise Škoda typisch ,Smart Understatement‘.

Mit CNG-Antrieb ab 2019 auf dem Markt
Besonders umweltschonend unterwegs ist man mit dem Skoda Scala in der Version 1,0 G-TEC, bei den Tschechen das Kürzel für die methanbasierte Ausführung. Der Dreizylinder-Turbo mit 90 PS (66kW) ist auf den Betrieb mit CNG/Erdgas optimiert, produziert deutlich weniger CO2 als Flüssigkraftstoffe und kaum NOx-Emissionen. Beim Betanken mit regenerativem Biomethan wird diese Bilanz noch mal deutlicher und man fährt nahezu klimaneutral.
Durch die bivalente Auslegung des Triebwerks besteht aber auch die Möglichkeit, mit Benzin weiterzufahren. Hierzu steht ein Nottank zur Verfügung, der einspringt, falls gerade keine CNG-Tankstelle in der Nähe ist. Details zu den Tanks, zu Verbrauch und Reichweite sowie Fahrleistungen stehen derzeit noch nicht fest, doch wird die G-Tec-Version mit einem manuellen 6-Gang-Getriebe ausgerüstet.

Jede Menge Unterstützung und Komfort nach Wunsch
Zahlreiche Komfort-, Sicherheits- und Assistenzsysteme, teils aus höheren Klassen und optional, stehen ebenfalls zur Verfügung. Dazu neueste Digitaltechnik und bedienungsfreundliche große Displays für das flexibel konfigurierbare optionale Virtual Cockpit und die Infotainmentsysteme.
Elektronische Helfer zum Ein- und Ausparken, Spur- und Abstandhalten, Frontradar mit City-Notbremsfunktion und vieles mehr lassen keine Wünsche bei der individuellen Ausstattung offen.


Update: 07.01.2019
So sieht der neue Skoda Scala ohne Tarnbedeckung aus:


Die Vorfreude auf 2019 kann also beginnen, gespannt sind wir schon auf die technischen Einzelheiten des neuen CNG-Boliden.

Author: gibgas_exklusiv Birgit Maria Wöber