fakten > Unterscheidung Gase > LPG/Autogas


Flüssiggas/LPG/Propan/Butan

Flüssiggas fällt größtenteils bei der Verarbeitung von Rohöl in der Raffinerie als Nebenprodukt an. Dieses Gas besteht im Wesentlichen aus Butan und Propan. Für Flüssiggas werden häufig noch weitere Namen, Autogas/LPG/Propan/Butan (Liquefied Petroleum Gas) GPL (französisch: Gaz Petroleum Liquide) verwendet.

Im Unterschied zu Erdgas/CNG wird die Betankung von LPG flüssig bei einem Druck von rund 10 bar vorgenommen. Das Druckmaximum des Tanks beträgt etwa 80 bar.

Deshalb dürfen Flüssigastanks niemals für Erdgas/CNG verwendet werden.

Umständlicher Tankvorgang: Zum Tanken von LPG werden verschiedene Adapter benötigt. Während des Tankvorganges muss zudem ein sogenannter „Totmannschalter“  gedrückt werden, was im kalten Winter unangenehm werden kann. Auch wird für das Tanken das Tragen von Handschuhen empfohlen.

Die Einfahrt in Tiefgaragen von LPG-Fahrzeugen ist in Deutschland teilweise eingeschränkt (lt. Garagenverordnung in Bremen und Saarland nicht erlaubt!). Denn: Bei möglichen Leckagen sammelt sich das flüssige Gas in Bodennähe an und bildet ein explosionsfähiges Gemisch.

LPG ist schwerer als Luft. Dadurch ist insgesamt die Explosionsgefahr höher als bei erdgasbetriebenen Fahrzeugen. Aufgrund der deutlich niedrigeren Zündtemperatur kann sich LPG wesentlich schneller entzünden.

Achtung: In gängigen Broschüren über Autogas/Flüssiggas/LPG wird auf diesen wichtigen Unterschied nicht hingewiesen, ja er wird sogar gar nicht erwähnt.

Erdgas/CNG ist leichter als Luft. Somit verflüchtigt sich Erdgas schneller. Ein großer Vorteil.



© gibgas

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