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Sicherheit

Der Naturkraftstoff CNG/Erdgas ist leichter als Luft und hat mit 650 °C eine vergleichsweise hohe Zündtemparatur.
Die Konsequenz: Gegenüber konventionellen Fahrzeugen ist die Unfallgefahr bei potentiellen Leckagen deutlich geringer.

Auch der TÜV Süddeutschland bestätigt: "Fahren mit CNG/Erdgas ist genauso sicher wie mit Benzin oder Diesel, die Brand- oder Explosionsgefahr ist sogar geringer".

Auch wenn der Tank unter 200 bar Druck steht, ist er die stabilste Komponente im Auto. Der Berstdruck liegt bei 600 bar. Sicherheitsventile sorgen im extremen Schadensfall für ein gezieltes Abblasen oder bei Hitzeeinwirkung für Abbrennen des Erdgases und verhindern damit mögliche Explosionen.

Sicherheit in Crashtests bewiesen

Wenn die Technik beim CNG-Fahrzeug nicht sicher wäre, würden dann namhafte Automobilhersteller wie z. B. Opel, Fiat, Mercedes-Benz, VW, Audi, Seat, Skoda CNG-Autos in Serie bauen? Crashtests haben dies ausreichend bewiesen!

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Auch würden große Mineralölkonzerne wie Aral, Agip, Avia, Baywa, Shell, Esso, Jet, Total und OMV keinen Platz für den Bau von CNG-Tankstellen zur Verfügung stellen, wenn das Fahren mit CNG aus Erdgas und Biomethan nicht sicher wäre.

Rettungskarten - aktiver Schutz für alle

Was für die Fahrzeuginsassen Sicherheit und Komfort erhöht, kann für andere zum Problem werden. Hochfeste Stähle, elektrische Leitungen, aber auch Komponenten wie Kraftstoffleitungen und Tanks stellen z.B. Rettungskräfte und Feuerwehr bei der Vielzahl von Fahrzeugmodellen vor neue Herausforderungen. Für alle aktuellen CNG-Modelle gibt es hier auf gibgas.de deshalb so genannte „Rettungskarten“ zum Herunterladen. Diese gehen auf eine ADAC-Initiative zurück, die wir gerne unterstützen. Farbig ausgedruckt und unter der Fahrersonnenblende platziert, geben die Karten im Notfall direkt Auskunft über Fahrzeug, Technik und Position relevanter Komponenten. Die Rettungskarten finden Sie direkt im Menü Fahrzeuge bei den jeweiligen Modellbeschreibungen.

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Das CNG-Logo: Ein Zeichen für mehr Sicherheit


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Für CNG-Großfahrzeuge im öffentlichen Bereich wie z. B. Busse uns LKW's (Bild rechts) gilt eine allgemeine Kennzeichnungspflicht. International wird dort das Zeichen CNG an mehreren Stellen platziert. Auch die Feuerwehr diskutiert über eine äußerliche Kennzeichnung von Erdgas- und Flüssiggasfahrzeugen, denn jedes Gas erfordert im Brandfall andere Löschmaßnahmen.

Mit einer Aktion greift gibgas dies auf und geht noch einen Schritt weiter: Wir stellen CNG-Aufkleber für Tankdeckel den CNG-Fahrern zur Verfügung. CNG-Fahrer erhalten auf Anforderung oder bei Bestellungen einen Tankdeckelaufkleber in Wahlfarbe kostenlos (Bild rechts). Das Ganze ist eine freiwillige Aktion, denn wir verstehen unser CNG-Logo keineswegs als „Warnhinweis“, sondern eher als sichtbares Zeichen der Überzeugung für diesen umweltschonenden Antrieb!

Vorbildlich geht hier der Hersteller Skoda vor: bereits ab Werk wird in der Heckscheibe oben rechts ein CNG-Aufkleber platziert, auch die Bedienungsanleitung der Fahrzeuge enthält diese Empfehlung.



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Sicherheit auch in der Tiefgarage

Über die Einfahr-Erlaubnis in Tiefgaragen gibt es immer wieder Unklarheiten. Tiefgaragen sind meist...
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