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Fahrzeugtechnik

CNG-Fahrzeuge werden mit hochverdichtetem Erdgas (ca. 200 Bar) als Kraftstoff betrieben. Der Motor ist bei Serienfahrzeugen meistens schon auf CNG aus Erdgas und Biomethan optimiert. Je nach Automobilhersteller und Modell, sind die Erdgasflaschen entweder:


Zoom © Daimler AG

Zoom © VW AG
  1. unterflur gelagert, das heißt, die Gasflaschen liegen unter dem Fahrzeugboden oder sind in die Bodengruppe des Fahrzeuges eingearbeitet (siehe Grafik)
  2. platzsparend unterhalb der Kofferraumabdeckung untergebracht oder
  3. liegen im Kofferraum bzw. auf der Ladefläche.

Je nach Automobilhersteller und Modell unterscheidet man grundsätzlich zwischen drei Arten von ECNG-Fahrzeug-Konzepten: bivalent, monovalent und monovalent/Benzin:

Wesentliche Bauteile für den CNG-Antrieb sind:

  • der zweite Tankstutzen für das druckmässige Befüllen der Erdgasbehälter
  • der Druckminderer zur Reduzierung des Gasdrucks vor dem Einblasen in die Zylinder
  • die modifizierte Elektronik für den dualen (CNG/Benzin) Betrieb
  • der Umstellschalter und die zweite Anzeige für den Gasantrieb
  • die Erdgasbehälter (Stahltanks oder Aluminium-Kunststoff-Tanks) mit Magnetventilen.

Magnetventile sorgen im Schadensfall für ein gezieltes Abblasen oder bei Hitze für ein kontrolliertes Abbrennen des Erdgases. Die Motorelektronik erkennt automatisch, wenn der Erdgastank leer gefahren ist und schaltet dann während der Fahrt auf den Benzinantrieb um.


Zoom© Adam Opel AG