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Nürburgring 2009

Fazination Motorsport
Grün, grüner - Grüne Hölle. Das 24h-Rennen am Nürburgring gilt weltweit als das "härteste" Langstreckenrennen und auch als Härtetest für die Einführung neuer Fahrzeugtechniken. In diesem Jahr hat Volkswagen den Erdgasantrieb diesem "Härtetest" unterzogen und das gleich mit zwei Fahrzeugen: Zwei Scirocco GT24 CNG mit je 282 PS und mit einem 44 kg Erdgastank, monovalent.


Momentaufnahmen zum 24h-Rennen am Nürburgring

 

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Strahlender Sonnenschein. Ein Traumwetter in der Eifel - kommt ja nicht zu häufig vor. Direktor Kris Nissen von Volkswagen Motorsport beim Interview kurz vor dem Beginn des Rennens vor dem Erdgas-Scirocco mit der Startnummer 115, gefahren von Vanina Ickx, Thomas Klenke, Peter Terting und Klaus Niedzwiedz.

 
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Es geht los! Startaufstellung und gleichzeitige Fahrbahn-Räumung, die Spannung steigt, es ist 15.56 Uhr. Mit einer Tankfüllung bei den Erdgas-Scirocces werden ca. 9 Runden von jeweils 25,378 km Länge gefahren. Vor den 170 teilnehmenden Teams nebst Fahrzeugen steht eine harte Aufgabe. 24 Stunden im Auto, 24 Stunden auf dem Ring.


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Ein nächtlicher Erdgas-Tankstopp. Der Ablauf wie ein Uhrwerk. Fahrerwechsel mit Informationsaustausch, Räder wechseln, Scheiben putzen, die Technik wird überprüft und gleichzeitig wird Erdgas getankt. Jeder im VW-Motorsport-Team hat seine Aufgabe.


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Morgentlicher Erdgas-Tankstopp der Nr. 114, gefahren vom Technik-Vorstand der Marke Volkswagen Dr. Ulrich Hackenberg, Auto Motor Sport-Chefredakteur Bernd Ostmann, vom schweizer Journalisten Peter Wyss (Automobilrevue) und John Baker, ebensfalls Journalist aus England (Evo-Magazin).


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Die Erdgastankstelle. Eigens für die beiden Erdgas-Sciroccos wurde der Boxenstopp an die aufgestellte "mobile Erdgastankstelle" von GasCom, Köln verlegt. Ermöglicht wurde dieser Einsatz von der erdgas mobil GmbH, die die Tankstelle zur Verfügung stellte. Die Dauer des Tankvorganges lag knapp unter einer Minute.


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Zieleinlauf. Durchgehalten. Den "Grüne Hölle"-24-Stunden-Dauertest bestanden. Dies war der erste Werkseinsatz erdgasbetriebener Rennautos aus dem Hause Volkswagen. Damit wurde der Beweis angetreten, welches Potential im 130-Oktan-Powerkraftstoff Erdgas steckt.


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So sehen Sieger aus. Die beiden Erdgas-Teams bei der Siegerehrung für den Klassensieg, Kathegorie Alternative Antriebe (AT). Das Wichtigste ist jedoch: Beide Fahrzeuge haben den 24h-Dauertest bravurös bestanden. Von 170 gestarteten Teams kam der Erdgas-Scirocco mit der Nr. 115 auf Platz 17, der 2. mit der Nummer 114 auf Platz 101 dank Getriebeschaden in der Gesamtwertung. Schaut man sich die Teilnehmer- und Fahrzeugliste genauer an, ist das ein sensationelles Ergebnis.


Das Fazit: Der Erdgasantrieb hält Dauerbelastungen stand. Und er liegt sogar weit vor den Dieselfahrzeugen. Erdgas schlägt Diesel nicht nur bei den Emissionen, sondern auch beim 24h-Rennen.

 

On Tour war Birgit Maria Wöber