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Besuch des 76. Genfer Automobilsalon 2006

"Umweltfreundlichkeit" und "Nachhaltigkeit" sind die Schlagworte und Trends auf dem diesjährigen, für die Automobilindustrie richtungsweisenden Genfer Autosalon

Der Weg "weg vom Erdöl" hin zu alternativen Antriebsarten wird immer deutlicher. Sichtbar in Form der ausgestellten Modelle auf den Ständen der Automobilhersteller. Von Biogas, Ethanol, Erdgas, Elektro, Hybrid oder gar von synthetischen Treibstoffen ist die Rede. "Immer mehr Hersteller entdecken, wie sinnvoll umweltfreundliche Autos sind". Sichtbar ist dies auch an der Standdekoration, viel Wasser, viel Eis, viel Natur.Beim Rundgang über den Autosalon mit Blick auf den Erdgasantrieb sind wir fündig geworden. Unter anderem bei...

Volkswagen

Ganz klar und deutlich sichtbar positioniert hat sich in diesem Jahr Volkswagen mit der perfekten Präsentation seiner Erdgas-EcoFuel-Modelle - und nicht nur die!


© gibgas

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Nach der Weltpremiere in Berlin war die Studie "Concept A" auch in Genf - präsentiert inmitten eines Eisberges - zu sehen. Was bis dato noch nicht so bekannt war, ist die gewählte Antriebsart - Erdgas!

Links im Bild, die Anbringung der Gasflaschen. Unter der Haube steckt der neue TSI-Motor mit 150 PS mit einer 20 - 25 % CO2-Reduzierung gegenüber dem Benzinmodell. Der Motor schafft sogar die Euro 5. Das Design ist kraftvoll und harmonisch. Neu bei VW: die gegenläufigen Türen.


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Inmitten der beiden EcoFuel-Modelle "Touran" und "Caddy" stand eine große Informationsinsel mit dem 2,0 l-Motor (rechts, eingebaut in den beiden Modellen) und dem neuen, im "Concept A" präsentierten TSI-Motor (links). Dahinter ausgestellte Infoterminals - nur für den Erdgasantrieb. Das Bild recht oben zeigt den "ständigen Belagerungszustand" der EcoFuel-Modelle.


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Premiere: Der "neue" TSI-Motor (150 PS, 1,4 l, 220 Newtonmeter)


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Ein sensationelles Infoterminal: wer mit dem kleinen blauen Auto fährt, kann sich Preis, Verbrauch und CO2-Emmissionen im Erdgasbetrieb anzeigen lassen.

Opel


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Mitten drin präsent - der Opel Zafia CNG

Auf dem Opel-Stand gegenüber, direkt neben der Weltpremiere des neuen Opel GT stand ebenso prominent der Zafira CNG mit Fahrrädern im Hucke-Pack. Dahinter viel Natur - begleitet durch rauschende Wasserfälle.

Fiat

Die "eisblaue Weltpremiere" die "Kleine Sensation" von Fiat! Der neue Fiat Panda mit Erdgasantrieb!

Der "Multi-Eco" alias Fiat Panda Natural Power soll Ende des Jahres bzw. Anfang 2007 serienmässig mit Unterflurtechnik kommen. Reichweite im Erdgasantrieb ca. 300 bis 350 km. Mehr war Fiat nicht zu entlocken! Auch ausgestellt war ein Fiat Multipla Natural Power, auch bei Fiat volle Präsenz zum Thema Erdgasantrieb!


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Formschön und schnittig!


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Flaschenanbringung unterflur

EcoCar/Gasmobil


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Fahrzeug-Vielfalt mit Erdgas

Neben dem C3 von Citroën war am EcoCar/Gasmobil-Stand noch der Mercedes E 200 NGT zu sehen, von Opel wurden der Zafira und der Combo CNG präsentiert.

Am Stand ebenfalls ausgestellt: der Toyota Hybrid mit Erdgas, ein Prototyp! Reichweite ca. 250 km mit 9 kg und einem durchschnittlichen Verbrauch von 3,4 kg/100 km. Flaschen sauber verbaut unterflur, ohne Kofferraumverlust.


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Formschön und schnittig!


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Flaschenanbringung unterflur

Rinspeed/Gasverbund Mittelland

Unübersehbar und mitten drin ebenfalls wieder sehr präsent - der Stand der Nobelkreativschmiede "Rinspeed" und des Gasverbund Mittelland - eine Triologie mit Erdgasantrieb


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Die Studie: Der Erdgas-Touran mit TSI-Motor, 1.4 l, 150PS


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Der ZaZen, meistfotografiert und bestaunt


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Der "normale" Caddy EcoFuel!


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Die Sonder-Innenausstattung

Am Stand von Citroën war zwar kein Fahrzeug ausgestellt, jedoch wurde deutlich beim Berlingo auf der beistehenden Tafel auf den Erdgasantrieb hingewiesen.

Wenig davon zu sehen war jedoch bei Ford, Renault, Volvo und Mercedes. Erstaunlich auch dass zum Thema Wasserstoff am BMW-Stand - sonst immer deutlichst plaziert - weit und breit nichts zu sehen war.

Fazit:

Die Automobilhersteller bewegen sich eindeutig in Richtung "Weg vom Erdöl - hin zu Alternativen - hin zu biogenen Treibstoffen. Und Volkswagen hat in diesem Jahr eindeutige Signale gesetzt.

On Tour war Birgit Maria Wöber