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Montag 16.Januar 2017 | 11:09

CNG. Was sonst! Teil 2

Und weiter geht es mit Teil 2 für den vielseitigen Kraftstoff CNG, der seine Stärken schon heute ausspielt, aber künftig noch deutlich kraftvoller zu Werke gehen kann. Denn die Vorteile der Erneuerbarkeit reichen hier ins Unendliche...

Die zahlreichen Quellen, aus denen sich der umweltschonende Kraftstoff in Deutschland bisher speist, sind eindrucksvoll in der Grafik (Titelbild) dargestellt, damit aber noch längst nicht ausgeschöpft. Es zeigt jedoch auf einen Blick, welches Potenzial für Nachhaltigkeit dieser Kraftstoff birgt. Und damit zum nächsten Bereich: Seit geraumer Zeit in aller Munde, aber oft ohne das Wissen um die Gesamtheit seiner Möglichkeiten, gilt Power-to-Gas mittlerweile als „systemrelevante“ Schlüsseltechnologie der Energiewende und künftigen Energieerzeugung. Aus Strom wird Gas, der wesentliche Aspekt steckt bereits im Namen - der Wechsel zwischen verschiedenen Energieträgern.

Power-to-Gas: Diese Anlagentechnik schlägt gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe. Sie nutzt „überschüssigen“ Strom aus Wind- und Sonnenkraft, vermeidet dadurch die teure Abschaltung solcher Anlagen in kritischen Situationen und stabilisiert durch hohen Energiebedarf sowie blitzschnelle Verfügbarkeit zusätzlich die Stromnetze. Außerdem wird zur Erzeugung von synthetischem Methan noch eine Menge klimaschädliches CO2 zugeführt, dass sonst die Atmosphäre belasten würde.

Schon da: die Energiewende im Tank und auf der Straße
Für die Verwendung als Kraftstoff sind im deutschen Erdgasnetz aktuell knapp 20 % Bio- und Synthesemethan sowie in geringen Anteilen (max. 2 %) auch bereits Wasserstoff (H2-Gas) enthalten, die jedes CNG-Mobil ohnehin mittankt, auch wenn sie bislang nicht in die offizielle Bilanz eingerechnet werden. Technische Probleme gibt es bei der Nutzung übrigens nicht, auch nicht bei 100 % des regenerativen Kraftstoffs, denn chemisch gibt es keinen Unterschied. Das klärt denn auch für viele die Frage, wer eigentlich diese hochmodernen „strombasierten Kraftstoffe“ tankt – es sind vor allem CNG-Fahrzeuge und in weiterer Zukunft auch Brennstoffzellen- bzw. Wasserstoff-Autos.

Da stellt sich nur die Frage, warum diese ausgezeichneten Eigenschaften des Kraftstoffes und der CNG-Mobile nicht mindestens ebenso angerechnet werden wie das bei der E-Mobilität passiert. Es sollte doch „gleiches Recht für alle“ gelten, gerade bei solch positiven Aussichten. Ein angemessener „CO2-Bonus“ wäre der weiteren Entwicklung der umweltschonenden CNG-Mobilität sicher zuträglich, zumal sich der regenerative Anteil bis zur faktisch klimaneutralen Fortbewegung steigern lässt.

Startschuss durch DIN und EU
Ganz aktuell auf dem Tisch und eine quasi höchstoffizielle Bestätigung für das dauernde „CNG“-Engagement von gibgas: Auf Betreiben der EU-Kommission wurde von Fachleuten der Normungsinstitute soeben die neue DIN 16942 geschaffen, die endlich für europaweit einheitliche Kraftstoffsymbole sorgen wird. Überall da, wo man es drauf ankommt. Das Rennen im Bereich unseres methanbasierten Kraftstoffs machte der Schriftzug CNG in der Raute. Bravo! Die Umsetzung soll bis 12. Oktober 2018 in allen Ländern erfolgt sein.

Langjährige Aufklärungsarbeit von gibgas von EU und DIN-Institut bestätigt



Zitat aus der Pressemitteilung des DIN-Instituts
„Die Norm unterscheidet zwischen Benzin, Diesel und gasförmigen Kraftstoffen. Eine entsprechende EU-Direktive schreibt diese Kennzeichnung an Zapfsäulen, auf Zapfpistolen, im Tankdeckel, im Fahrzeughandbuch und beim Kraftfahrzeughandel vor. Jeder der drei Kraftstoffarten ist eine geometrische Form zugeordnet: Benzin ein Kreis, Diesel ein Quadrat und gasförmigen Kraftstoffen eine 90-Grad-Raute. Wenn die Symbole an der Zapfsäule mit denen im Fahrzeug identisch sind, kann der Fahrer bedenkenlos tanken.“

Offensiv in den Markt – mit dem Treibstoff, der’s einfach kann
Da passt die bereits angelaufene neue Initiative doch bestens ins Bild: Damit auch jeder erkennt, wie es gemeint ist, hat gibgas nun dazu eine spezielle Grußkarte zum Thema aufgelegt – ergänzend zu der beliebten „Coole Sprüche“-Aktion. Man kann die Karte nach Belieben verschicken – online oder gedruckt, ganz wie es passt und gefällt.
Damit allen endlich eins klar wird: Erdgas zum Heizen, CNG zum Fahren!

Und nächste Woche folgt Teil 3 unserer „Aufklärungs-Reihe“: CNG. Was sonst!


Autor: gibgas_exklusiv Frank Wolter

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