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Mittwoch 22.Februar 2017 | 16:16
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Aktiv. Gemeinnützig. Der CNG-Club ist da!
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Aktiv. Gemeinnützig. Der CNG-Club ist da!

Vorhang auf: Ein neuer Player tritt an, die CNG-Mobilität voranzubringen und ihr endlich den Stellenwert und die Perspektive zu verschaffen, die sie wirklich verdient. Mit Staatssekretär Norbert Barthle (Schirmherr) und Gastredner Claus Sauter (Verbio AG) fand am 21.2.2017 die Pressekonferenz zum offiziellen Start des CNG-Club e. V. im Lenbachhaus, München, statt.

Nun geht es los! Der CNG-Club e. V. wird die übergeordnete Plattform, Netzwerk und Interessenvertretung in Sachen CNG-Mobilität. Als neue starke Stimme für den CNG-Antrieb wird sich der Club nachdrücklich für die Interessen und Belange der CNG-Fahrer und -Marktbeteiligten einsetzen, wo immer es nötig ist.

Die offizielle „Premiere“ im traditionsreichen Lenbachhaus eröffneten Schirmherr Norbert Barthle, Staatssekretär im BVMI, für den CNG-Club Pressesprecher Klaus Reindl, Präsident Miklos Graf Dezasse und Schatzmeisterin Birgit Maria Wöber sowie als Gastredner und Partner des gemeinnützigen Vereins Claus Sauter von der Verbio AG. Nach persönlicher Begrüßung durch Klaus Reindl, der Vorstellung des Clubs und seiner Zielsetzung stellten sich die Podiumsmitglieder den Fragen der Pressekonferenzteilnehmer und der Diskussion, die der Club-Sprecher moderierte.

Starke Partner und Unterstützer
Ausdrücklich begrüßte Staatssekretär Norbert Barthle die neue Initiative als wichtige Interessenvertretung für die CNG-Mobilität.

Auch wenn „die Politik“ sich in Sachen Kraftstoff CNG viel Zeit gelassen hat, bekräftigte er das Bekenntnis zu diesem alternativen Antrieb, der hervorragend zur Mobilitätsstrategie und den Zielen des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) passe. Gute Perspektiven für CNG sieht er anlässlich engagierter Klimaziele und künftiger Flottenverbräuche.

Ohne Nachhaltigkeit sind diese nicht zu schaffen und hier kann der Kraftstoff CNG sein riesiges Potenzial mustergültig unter Beweis stellen. Alleine mit der Energie aus heimischem Reststroh könnten 5 - 7 Mio. moderne Mittelklasse-PKW in Deutschland problemlos fahren, so Claus Sauter. Auch mengenmäßig bereits eine echte Alternative zu den fossilen Kraftstoffen, die in der Herstellung noch dazu deutlich teurer seien. Oder wie es Birgit Maria Wöber auf den Punkt brachte: „CNG ist der bessere Diesel.“

Dass die schnell, einfach und kostengünstig umzusetzende Alternative CNG heißt, erläuterte sie unter zahlreichen Aspekten: saubere Verbrennung, regenerative Quellen, Dekarbonisierung, mit Power-to-Gas ein Faktor der Energiewende, Speicherbarkeit, inländische Erzeugung, Arbeitsplatzerhalt, Förderung regionaler Strukturen, … so mancher Teilnehmer kam doch ins Staunen.

An Engagement, fachlichem Know-how,technischer Qualifikation und Kontaktfreude mangelt es nicht, Unterstützung kann der neue gemeinnützige Verein auf seinem Weg natürlich von vielen Seiten gebrauchen. Wie bei jeder Initiative gilt: Je größer die Zahl der Mitglieder und Unterstützer, desto stärker die Stimme und das Gewicht des CNG-Clubs!

Große Aufgaben und Ziele, hochkarätige Besetzung
Die aktuelle Status-Beschreibung des CNG-Marktes in Deutschland offenbart deutlichen Spielraum nach oben, wie der CNG-Club-Vorstand aufzeigte. Als erstes gilt es, die Verunsicherung auf Seiten der Marktpartner zu stoppen, mahnte Präsident Graf Dezasse an. Automobilhersteller, Tankstellenbetreiber und CNG-Fahrzeugnutzer brauchen echte Perspektiven für ihr „Investment“ in den CNG-Antrieb.

Auch die Gleichbehandlung regenerativer Antriebsarten in Form der Biomethananrechnung auf den CO2-Ausstoß wäre ein deutliches Signal ¬ steigerungsfähig natürlich durch die schrittweise Erhöhung des „Bio-Anteils“ im Kraftstoff. Es muss endlich eine ernst zu nehmende Vermarktung von CNG-Fahrzeugen stattfinden. Synergien sind möglich, sogar Hersteller übergreifend. Wer zu seinem Produkt steht, sollte es auch nutzen. Allein damit rücken Auslastung und Gewinnzone für CNG-Tankstellenbetreiber und Fahrzeugbranche deutlich näher.
Dies sind nur einige Aufgabenstellungen, derer sich der CNG-Club intensiv annehmen wird. Erfahrene Spezialisten aus verschiedensten, aber relevanten Fachgebieten wie Automobil und Verkehr, Energiewirtschaft, Beratung, Kommunikation und Medien stehen hinter dem CNG-Club und werden sich für dessen Ziele einsetzen. Im Sinne aller, die den Kraftstoff nutzen.

Auf diesem Weg unterstützt auch gibgas als Partner den CNG-Club, mit der Bereitstellung von Know-how und Ressourcen. Im Gegenzug werden einige Aufgaben und Tätigkeiten an den Club übertragen, die das Beratungsunternehmen gibgas künftig nicht mehr anbieten wird. Dazu an anderer Stelle noch einmal genauere Informationen.

Fazit des gestrigen Tages: Ein gelungener Start im Lenbachhaus, der gezeigt hat, dass die Chancen da sind. Nun gilt es, das Beste daraus zu machen!

Alle Infos zum gemeinnützigen Verein unter CNG-Club e. V.“

Autor: gibgas_exklusiv Frank Wolter

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