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Interview


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Deutschland und Europa könnte Fortschritte beim Klimaschutz durch den verstärkten Einsatz von Erdgasfahrzeugen erzielen.

Dr. Manfred Horn ist wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung und hat sich intensiv mit „Erdgas im Tank“ auseinandergesetzt. Befragt wurde er von Birgit Maria Wöber.


Herr Dr. Horn, das DIW Berlin spricht sich jüngst für den verstärkten Einsatz von Erdgas als Kraftstoff aus. Was waren Ihre Beweggründe, sich mit dem Thema „Erdgas im Tank“ zu beschäftigen?

Warum Erdgasfahrzeuge? Erdgas als Kraftstoff ist in der Öffentlichen Diskussion aus unserer Sicht zu wenig beachtet, es hat aber deutliche Vorteile, auf die wir hinweisen wollten.

 

Was sehen Sie als den größten Vorteil von Erdgas als Kraftstoff an?

Zu den Vorteilen gehören deutlich geringere Schadstoffemissionen, insbesondere Feinstaub und NOx.

 

Welchen Rahmenbedingungen hat die Politik gesetzt und was kann noch optimiert werden?

Entscheidend sind in Deutschland die Steuervergünstigungen. Diese sollten auch über 2018 hinaus gewährt werden.

 

Sie schreiben, der Anteil der Erdgasfahrzeuge in Deutschland liegen noch bei 0,1 Prozent. Welche Empfehlung bzw. Maßnahmen würden Sie treffen, um diese Zahl signifikant zu erhöhen.

Eine mögliche Maßnahme, die dazu beitragen könnte, dass der Anteil der Erdgasfahrzeuge stärker zunimmt, wäre, die Umweltvorteile von Erdgas stärker zu berücksichtigen, z. B. indem Erdgas geringer besteuert wird als LPG. Dies würde Anreize zum Kauf von CNG-Fahrzeugen setzen.

 

Wie können dem Autofahrer die entscheidenden Vorteile näher gebracht werden?

Da verweise ich doch gerne auch auf Antwort 4.

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