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NO2 Stickoxide


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Am 1. Januar 2010 trat die zweite Stufe der EU-Richtline "Stickstoffoxide (NOx) und Stickstoffdioxid (NO2)" in Kraft. Das heißt: 200 Mikrogramm NO2 pro Kubikmeter Luft dürfen seit 2010 nicht öfter als 18mal im Jahr überschritten werden.

Stickstoffoxide (NOx) ist die Sammelbezeichnung für alle Oxide des Stickstoffs wie z. B. Stickstoffmonoxid, Distickstoffoxid, und Stickstoffdioxid (NO2). Stickstoffoxide entstehen vor allem bei Verbrennungsprozessen mit hohen Temperaturen sowohl in Kraftfahrzeugmotoren als auch in der chemischen Industrie bei der Düngemittelherstellung. Bei Stickoxiden ist die Ursache noch klarer im Verkehr zu finden als beim Feinstaub. 50 bis 70 Prozent der Luftbelastung durch NO2 schreibt die Wissenschaft verkehrlichen Quellen zu.

Stickoxide (NOx) gefährden die Gesundheit, da sie die Lungenfunktion beeinträchtigen können. Sie tragen außerdem zur Versauerung und Überdüngung (Eutrophierung) von Böden und teils auch Gewässern bei und sind neben den flüchtigen Kohlenwasserstoffen (NMVOC) hauptverantwortlich für die Bildung von bodennahem Ozon. Dieses entsteht als sekundärer Luftschadstoff durch die Einwirkung von Sonnenlicht und kann ebenfalls zu Beeinträchtigungen der Lungenfunktion bei Menschen sowie Schädigungen der Blattorgane von Pflanzen führen. Partikelförmiges Ammoniumnitrat, welches aus gasförmigen Stickoxiden und Ammoniak in der Atmosphäre entsteht, kann zudem vor allem in der kalten Jahreszeit durch Kondensation einen erheblichen Beitrag zur Feinstaubbelastung (PM10) liefern.

Quelle: umweltbundesamt.de


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